Promotion-Lexikon

Promotion-Lexikon
Promotion-Absicherung von A-Z

Bitte beachten Sie, dass in diesem Promotion-Lexikon nur ein Überblick der wichtigsten Begriffe gegeben werden kann.

Besuchen Sie auch das Gewinnspiel-Lexikon auf dem Blog Gewinnspiel-Wissen.

A

ABGESICHERTES GEWINNSPIEL Siehe Gewinnspielversicherung.

ABOVE THE LINE Mit diesem Begriff wird Werbung im klassischen Sinne bezeichnet, die direkt als Reklame erkennbar ist, z.B. Printanzeigen, Plakate oder Werbefilme

ABO–GEWINNSPIEL Abonnenten für eine Zeitung, Zeitschrift oder Dienst zu gewinnen, war noch nie einfach, ein Gewinnspiel zur Unterstützung der Abo-Gewinnung ist dabei oft hilfreich. Vor noch nicht allzu langer Zeit haben Printmedien ihre Webseiten gepusht, indem sie z.B. Gewinnspiele via Print angekündigten, die Teilnahme am Gewinnspiel aber nur online möglich war. Aber wäre es für Print nicht viel effizienter , den Spieß umzudrehen? Das Onlineangebot bewirbt ein Gewinnspiel, an dem nur beim Kauf oder Abonnement eines Printobjektes teilnehmen kann. Man generiert damit Umsätze beim Heftverkauf und gewinnt neue Abonnenten.

ABSICHERUNG des Gewinnausschüttungsrisikos. Siehe Gewinnversicherung.

ACCOUNT MANAGER Kundenberater, die sich um Bestands- und Neukunden kümmern

AD Außendienst

ADRESSANREICHERUNG, Datenanreicherung
 Bei einer Anreicherung werden die eigene Kundendatenbank oder Adressdaten mit zusätzlichen Informationen ergänzt. Dies kann man z. B. über ein Gewinnspiel erreichen, in dem man im Anmeldeformular die gewünschten Daten zu Pflichtfeldern macht.

AFFEKTKAUF spontaner, ungeplanter Kauf

AFG – SORTIMENT Sortiment Alkoholfreier Getränke

AFTER-SALES MANAGER Betreuer / Berater von Bestandskunden

AFTER SALES MASSNAHMEN Übersetzt: Maßnahmen nach dem Verkauf
Damit sind alle Maßnahmen zur Kundenbetreuung und Kundenbindung nach einem Verkauf gemeint.

AGENDA Ablaufplanung mit Terminen, Teilnehmern, Veranstaltungsorten o.ä.

AKQUISE Die Generierung von neuen Kunden / Geschäftskontakten

AKTIONSBERICHT Ein Formular, in dem alle wichtigen Daten zur Aktion eingetragen werden, wie z.B. Verkaufszahlen.

AKTIONSKLEIDUNG Speziell auf die jeweilige Aktion abgestimmte Kleidung. In der Regel in den Farben des werbenden Unternehmens gehalten und mit Logos versehen.

AKTIONSPLATZIERUNG Neben der Stammplatzierung im Regal besondere zusätzliche Platzierung während eines Promotionzeitraumes, z. B. wenn im Rahmen einer On-Pack-Promotion ein Gewinnspiel veranstaltet wird.

AKTIONSPREIS Zeitlich begrenzte Reduzierung des Normalpreises eines Artikels oder eines Sortiments. In der Praxis wird der Aktionspreis von Herstellern (bei direktem Vertrieb) und Händlern als taktisches Verkaufsförderungsinstrument zur Erzielung eines signifikanten Absatzeffekts genutzt. Der Aktionspreis ist eine sogenannte „Hardselling-Mechanik“ und eines der am häufigsten genutzten Instrumente im deutschen Lebensmitteleinzelhandel.

ANALOGE TEILNAHME liegt vor, wenn jemand nicht m Internet, sondern mit einem Coupon am Gewinnspiel teilnimmt. Der Coupon wird entweder per Post eingesendet oder in eine Box eingeworfen. Daneben gibt es noch die telefonische Teilnahme oder mittels SMS.

ANMELDESYSTEM (Siehe auch Gewinnspiel-Eintragungsdienste) Das Anmeldungssystem soll dem Gewinnspiel-Teilnehmer helfen, ohne großen Aufwand und in kürzester Zeit an möglichst vielen Gewinnspielen teilzunehmen. Ein Anmeldungssystem ist eine Dienstleistung für Gewinnspiele im Internet. Der Benutzer braucht sich nur einmal anmelden und wird (i.d.R. gegen eine monatliche Gebühr) regelmäßig bei sehr vielen Gewinnspielen im Internet eingetragen. Anmeldungssysteme sind häufig mit Abo-Verträgen verbunden. Nach der Anmeldung wird eine regelmäßige monatliche Gebühr fällig und Verträge werden häufig automatisch verlängert. Die Effektivität von Anmeldungssystemen ist sehr umstritten.

AUSLOBUNG VON GEWINNEN Bei einer Gewinn-Auslobung handelt es sich um ein einseitiges Rechtsgeschäft! Mit einer Auslobung gibt man das einseitige Versprechen, einen bestimmten Vorteil zu gewähren. Im Rahmen von Gewinnspielen spricht man vor allem im Zusammenhang von Preisausschreiben von einer Auslobung. Der Betreiber des Preisausschreibens gibt hier das einseitige Versprechen, einen vorher festgelegten Preis unter den Mitspielern auszuspielen. Soll eine Auslobung widerrufen werden, ist dies bis zur Abwicklung der Handlung möglich, vorausgesetzt der Widerruf erfolgte in der gleichen Form wie die Auslobung selbst. Wichtige Paragraphen für Auslobungen und Gewinnspiele sind:

  • Allgemeine Informationen zu Auslobungen: § 657 ff. BGB
  • Auslobung & Preisausschreiben: § 661 BGB
  • Auslobung & Gewinnzusagen: § 661a BGB
  • Widerruf von Auslobungen: § 658 Absatz 1 BG

AUSSENDIENST-PROMOTION (Staff-Promotion): Unterstützung des eigenen Vertriebs (Außendienstmitarbeiter, freie Handelsvertreter) z. B. durch Werbe- und Verkaufshilfen (z. B. Broschüren, Give-Aways), Schulungen, Veranstaltung von Wettbewerben und Auslobung von Incentives.

AWARENESS Bekanntheitsgrad einer Marke oder eines Unternehmens. Eine Möglichkeit, die Awareness zu erhöhen, ist eine entsprechende Promotion zu veranstalten.

B

BASKETBALL-GEWINNSPIELE (siehe Tippspiele)

B2B (B to B) Business to Business, Kommunikation und Verkauf von Unternehmen zu Unternehmen (auch : Behörden)

B2C (B to C) Business to Consumer, Kommunikation und Verkauf von Unternehmen zu Konsumenten

B2B-GEWINNSPIELE und PROMOTIONS Gewinnspiele und Promotions, die sich an ein gewerbliches Publikum („business-to-business“)  wenden, unterliegen den gleichen Regeln und Gesetzmäßigkeiten wie im privaten Bereich. Denn das B2B-Gewinnspiel richtet sich nicht an ein anonymes Unternehmen, sondern an Personen. Und die reagieren privat wie geschäftlich auf die gleichen Anreize völlig identisch. Denn die Leser ändern ja nicht Ihre Einstellungen, wenn sie ein Gewinnspiel als Privatmann oder als Geschäftsmann sehen.

Mit einem B2B-Gewinnspiel lassen sich die gleichen Ziele erreichen wie bei B2C, also Leads generieren, Kontakte anbahnen, zu Events einladen, Absätze forcieren, Newsletter-Abos generieren, Bekanntheit steigern.

BANNER Werbeeinblendungen auf einer Website (Standardgröße meist 468×60 Pixel). Durch Hyperlinks sind die Banner mit der Website des Werbungtreibenden bzw. einer anderen gewünschten Landing-Page des Kunden verknüpft. Banner können sehr gut für die Bewerbung von Gewinnspielen im Internet eingesetzt werden. Für den deutschsprachigen Raum gelten derzeit folgende Standardgrößen: 300 × 250, 728 × 90, 160 × 600, 400 × 400, 468 × 60, 234 × 60. Folgende Bezeichnungen sind gebräuchlich: Medium Rectangle, Superbanner, Wide Skyscraper, Universal Flash Layer, Fullsize Banner

BELOW-THE-LINE Bezeichnet Werbemaßnahmen wie Promotion, Gestaltung von Verkaufshilfen etc. Die Herkunft des Begriffs ist unklar. Er bezeichnet alle nicht-klassischen Werbemaßnahmen (siehe Above the line). Alle nicht-klassischen Marketingaktivitäten wie z.B. Mailing-, Verkaufsförderungs- und Event-Aktionen, Trademarketing- und Tailormade-Aktivitäten. Auch die Gewinnspiel-Promotion am POS zählt man dazu.

BELOW THE LINE  BOOST DISPLAY   Werbedisplay, Aufsteller im Shop

BEST PRACTICE Bestes Verfahren. Wenn ein Unternehmen nach best practice vorgeht, setzt es bewährte und kostengünstige Verfahren ebenso ein wie technische Systeme und Geschäftsprozesse, die es zumindest auf wesentlichen Arbeitsfeldern zum Musterbetrieb für andere machen.

BET Der Begriff Bet stammt aus der englischen Sprache und bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie Wette oder Wetteinsatz. Der Begriff Bet kann also je nach Zusammenhang als Wette aber auch als Wetteinsatz verstanden werden.

Bei einer Wette handelt es sich um eine der ältesten Formen des Glücksspiels, bei der mindestens zwei Mitspieler gegeneinander auf den Ausgang eines bestimmten Ereignisses setzen, häufig in Verbindung mit einem Wetteinsatz, der zur Teilnahme erbracht werden muss. Der Gewinner der Wette erhält am Ende einen Teil vom eingezahlten Wetteinsatz. Einige Buchmacher locken Kunden mit Werbeangeboten oder Maßnahmen zur Kundenbindung, sogenannten Free-Bets. Bei einem Free-Bet wird ein Teil vom Wetteinsatz erlassen, manchmal kann der Wett-Teilnehmer sogar komplett ohne Wetteinsatz teilnehmen, ohne das es Einbußen in der Gewinnausschüttung gibt.

BIG DATA Big Data ist ein Trend-Schlagwort. Der Begriff bezeichnet die Analyse großer Datenmengen aus vielfältigen Quellen in hoher Geschwindigkeit mit dem Ziel, wirtschaftlichen Nutzen zu erzeugen. Getrieben wird Big Data durch das zunehmend maschinelle Erzeugen von Daten. Große Datenvolumen fallen heute nicht nur in Marketing (insbesondere über Promotions), Vertrieb und Kundendienst (Social Media) an, sondern auch in der Produktentwicklung, Produktion, Distribution und Logistik sowie beim Finanz- und Risiko-Controlling an.

BRAND / BRAND NAME Marke / Markennamen.

BRAND VALUE Mehrwert einer Marke.

BRANDING Engl.: „brandmarken“ Bindung eines Produktes (Ware oder Dienstleistung) bzw. eines Unternehmens an eine Marke. Branding umfasst den gesamten Prozess, in dem ein einzigartiger Name, Symbol, Slogan, Image usw. für ein Produkt entwickelt wird, um Abgrenzung vom Wettbewerb bzw. Wiedererkennung und emotionale Bindung seitens der Kunden zu erreichen. Das Branding sollte man auch bei Promotions transportieren, indem z. B. die Promotion-Werbemittel und die Landingpage im Vollbranding gestaltet wird.

BRAUNE WARE     Bezeichnung für Unterhaltungs- elektronik (Fernseher, Radio, Videorekorder, DVD-Spieler, Digitalkameras, PC etc.)

BREAK-EVEN-POINT/BEP (GEWINNSCHWELLE, TOTER PUNKT) 
Der BEP markiert den Übergang des Unternehmens aus der Verlust- in die Gewinnzone bzw. umgekehrt. Der Break-Even-Point (BEP) ist der Punkt der vollen Kostendeckung. Sobald dieser Punkt überschritten ist, beginnt die Gewinnzone. Der Break-Even-Point (BEP) ist im Direktmarketing normalerweise in Prozent der Gesamt-Streumenge berechnet. Auch bei Promotions gibt es einen BEP. Dies ist der Punkt, wo der Mehrerlös aus einer Gewinnspielaktion höher ist als der Kostenaufwand für die Veranstaltung der Promotion.

BRIEFING
 kurze Einführung in die Sachlage für die Durchführung einer bestimmten Aktivität           Das Briefing ist eine schriftliche oder mündliche Übergabe von Informationen an eine weitere Person oder Stelle (z.B. Werbeagentur), die für die Erarbeitung einer Marketingaktion notwendig sind.

BRUTTO-REGALMETER-NUTZUNG Vergleich von Einkaufs- und Verkaufspreis eines Produktes im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten, um im Handel die optimale Regalbestückung festlegen zu können.

BUDGET/ETAT = Ausgabenplan – bezeichnet die finanziellen Mittel, die in einem bestimmten Zeitraum für eine Werbekampagne zur Verfügung stehen. In der Regel entfällt der weitaus größte Teil des gesamten Werbeetats auf den Medieneinsatz. Bei Promotions kommen noch die Aufwendungen für die Promotionabwicklung und die Gewinne bzw. Prämien und Zugaben hinzu. Diese können mit einer Promotionversicherung reduziert und abgesichert werden. Das Budget bildet die Basis für eine optimale Umsetzung der Aufgabenstellung und für einen erfolgreichen Ausgang.

BÜCKZONE Regalbereich bis 60 cm Höhe. In der Regel werden hier schwere, großvolumige Produkte mit geringerer Gewinnspanne platziert.

BUNDESLIGA-TIPPSPIEL (siehe Tippspiele)

BUSINESS DEVELOPMENT Systematische Entwicklung bestehender sowie Erschließung neuer Geschäftsfelder. Es geht um die Identifikation von Marktchancen, die Analyse von bestehenden und möglichen neuen Kunden und Wettbewerbern sowie das Entwerfen konkreter Umsetzungsstrategien.

BUSINESS-TO-BUSINESS (B2B) Arbeit von Firma zu Firma, d.h. es wird nicht mit Privathaushalten gearbeitet. Verkaufs- und Werbeaktivitäten, z. B. Gewinnspiele, zwischen zwei Firmen.

BUSINESS-TO-CONSUMER (B2C) Begriff aus dem Direktmarketing, der Verkaufs-Werbeaktivitäten zwischen Unternehmen und Endverbraucher, z. B. Gewinnspiele, bezeichnet.

BZL  Bezirksleitung / Bezirksleiter

C

C+C-BETRIEB (CC) Ein C+C(= Cash & Carry)-Betrieb ist ein Großhandelsbetrieb, der Wiederverkäufern und gewerblichen Verbrauchern Waren gegen Barzahlung (Cash) und zur Selbstabholung (Carry) anbietet.
(Definition: TradeDimensions)

CALL-TO-ACTION (CTA) Im Marketing werden Handlungsaufforderungen als Call-to-Action (CTA) bezeichnet. Bei einem TV-Werbespot kann der Call-to-Action zum Beispiel die Aufforderung an den Zuschauer sein, ein Produkt zu testen oder eine Probefahrt beim Ansässigen Autohändler zu vereinbaren.

Im Onlinemarketing wird der Call-to-Action häufig in Form eines Buttons oder Links wie „Jetzt gratis testen“ eingesetzt. Aber auch im Text einer Textanzeige ist der Call-to-Action ein wichtiges Element, um Nutzer gezielt zu einer Handlung aufzufordern.

CALL-IN-GEWINNSPIELE sind Gewinnspiele, bei denen die Teilnahme telefonisch erfolgt. Entweder wird der Anruf nur automatisch registriert, wie meistens bei den TV-Gewinnspielen, oder der Anruf wird live angenommen, um nach der Aufnahme der persönlichen Daten ein Verkaufsgespräch anzuknüpfen.

CAPI  Computer Assisted Personal Interviewing, rechnerunterstützte persönliche Befragung

CASTING Persönliches Vorstellungsgespräch von verschiedenen Außendienstmitarbeitern oder Promoter/innen in Anwesenheit des Kunden, um eine für diesen optimale Personalbesetzung zusammenzustellen.

CATEGORY MANAGEMENT Ein Unternehmen denkt nicht mehr nur an sein Produkt, sondern in Warengruppen: Wie nimmt der Konsument im Outlet die Warengruppe wahr, was kann verbessert werden? Warengruppen-Management beobachtet und optimiert den Kreislauf Industrie-Handel-Kunde. Warenplatzierung auf Basis von Kundenbedürfnissen, ECR und EDI spielen hierbei eine große Rolle.

CATI  Computer Assisted Telephone Interview, telefonische Interviews von einem Computer unterstützt

CHAMPIONS LEAGUE TIPPSPIEL (siehe Tippspiele)

CHANNEL-MANAGEMENT Befasst sich mit den Besonderheiten und Bedürfnissen eines spezifischen Absatzkanals. Beispiel Unterhaltungselektronik: Hier gibt es die Absatzkanäle Lebensmittelhandel (SB-Warenhaus), Superstores und Facheinzelhandel.

CHANNEL-MARKETING Marketingstrategie für unterschiedliche Vertriebsschienen (Tankstellen, Kioske, SB-Warenhäuser, etc.). Beim Cross-Channel-Marketing erhält die Zielgruppe Botschaften im Zusammenspiel unterschiedliche Kanäle. Diese sind auf das jeweilige Medium abgestimmt. Dabei werden die Vorteile der verschiedenen Kanäle genutzt. Ziel des Cross-Channel-Marketing ist Maximierung von Konversionen und die Nutzung von Synergieeffekten.

CHARITY ODER CAUSE-RELATED-MARKETING (CrM) Soziales Engagement, das zur Vermarktung genutzt werden kann. Oft also eine Kombination aus betriebswirtschaftlichen Zielen und sozialer Komponente. Unter „Charity“ als POS-Marketing-Mechanik fallen Aktivitäten, bei denen die Aktionserlöse, Prämien etc. für einen guten Zweck im Rahmen der Promotionaktion gespendet werden oder längerfristig und kontinuierlich in ein ausgewähltes soziales Projekt einfließen.

CHEP-PALETTE Mehrwegplatte aus Kunststoff in ¼, ½ oder 1/1 Euro (= 80 x 120 cm).

CLIENT MANAGER Ansprechpartner für den Kunden, verantwortlicher Leiter für kundenbezogene Projekte.

COACHING  Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung oder Training von bestimmten Techniken, z. B. im Vertrieb

CO-BRANDING Gemeinsamer Auftritt mit einem Partnerprodukt, wobei sich die beteiligten Unternehmen die Kosten teilen. Dies wird sehr gerne bei Gewinnspielen und Promotions gemacht, in dem ein Unternehmen einen attraktiven Gewinn oder eine Prämie, in der Regel als Sponsor, beiträgt.

CODE-GENERIERUNG/-PRÜFUNG SOWIE -VERWALTUNG Viele Gewinnspiele funktionieren über die Eingabe von Codes. Dabei ist der Code eine Zeichenabfolge aus Zahlen und/oder Buchstaben, die On- oder In-Pack Pack verteilt werden. Ein Code kann aber auch durch einen Kassenbon-Upload virtuell generiert der Teilnahme zugeordnet und dem Teilnehmer per E-Mail mitgeteilt werden.

CODEGEWINNSPIEL Teilnehmer geben Ihren Glückscode selbst z.B. auf einer Landingpage ein oder bekommen einen Glückscode vom Veranstalter nach Registrierung zugewiesen.

CONDITIONAL REBATE Promotions mit Kaufpreiserstattungen, die an das Eintreten eines definierten Wetterereignisses oder an aktuelle Sportereignisse anknüpfen.

Ein bedingter Rabatt (Conditional Rebate) ist damit eine verkaufsabhängige Aktion, mit der Einzelhändler ihre Verkäufe steigern wollen, Traffic generieren und aufmerksamkeitsstarke Werbung machen. Bei dieser speziellen Art von Rabatt bietet ein Unternehmen in der Regel eine bestimmte Menge seines Produkts oder eine Art Verkaufsanreiz an, wenn ein bestimmter Umstand (d. H. eine bestimmte Bedingung beim Sport oder Wetter) eintritt.

CONDITIONAL REBATE SPORT Käufer erhalten ihren Kaufpreis erstattet, wenn ein definiertes sportliches Ereignis eintritt (z.B. Deutschland gewinnt die EM) oder sie ein Ereignis oder Ergebnis (z.B. Endspielpaarung der EM) richtig getippt haben.

CONDITIONAL REBATE WETTER Käufer erhalten ihren Kaufpreis zurückerstattet, wenn ein definiertes Wetterereignis eintritt, z.B. es an Heiligabend schneit, es im Sommer zu wenig Sonne gibt oder an einem definierten Tag eine definierte Temperatur überschritten wird.

CONSUMER UND TRADE PROMOTIONS Werbemaßnahmen können sich an andere Unternehmen (Business to Business) oder direkt an den Endverbraucher (Consumer) richten. Kaufpreisrückerstattung oder Erhalt einer Prämie oder Zugabe im Rahmen einer Geld-zurück-, Gratis Testen-, Sammel-, Prämien- oder Couponing-Aktion.

Eine Consumer Promotion ist für Unternehmen im Rahmen der Kommunikationspolitik eine der wichtigsten Möglichkeiten, um mit Verbrauchern in Kontakt zu treten und deren Verhalten zu beeinflussen. Die Ziele dieser auf Konsumenten gerichteten Promotion sind dabei fast so vielfältig wie die zur Wahl stehenden Formen und Methoden. Diese können preis-, personen-, medien- oder produkt- bzw. dienstleistungsbezogen sein, sowohl vom Hersteller als auch von Handelsunternehmen initiiert werden und kurz- oder langfristiger Natur sein.

CONTRACT SALES Verkaufsmannschaft, die exklusiv für einen Kunden arbeitet. Beim Modell einer freiberuflichen Außendienst-Mannschaft beträgt die Kosteneinsparung angestellter vs. outgesourcter Außendienstmitarbeiter ca. 40 %. Die Contract Sales Force übernimmt für Industrie und Handel die komplette Betreuung von Absatzmittlergruppen verschiedener Branchen. Die Schwerpunkte liegen dabei im LEH, in Fachmärkten und in Convenience-Stores.

CONVENIENCE PRODUCTS Produkte, die sich durch einfaches Handling und eine schnelle Zubereitungszeit auszeichnen. Steht stellvertretend für die Kategorie der Fertigprodukte und Fertigmenüs.

CONVENIENCE SHOPS Kleine SB-Lebensmittelgeschäfte (bis ca. 350 m²) mit straffem, „bequemlichkeitsorientiertem“ Sortiment und zusätzlichen Service-Angeboten. (Definition: TradeDimensions)

COPY-STRATEGIE Schriftliche Fixierung wichtiger Vorgaben für kreative Lösungsansätze im Rahmen der Kampagnenentwicklung. Die Copy-Strategie bildet häufig die Grundlage für die Entwicklung einer Verkaufsförderungskampagne, von Promotions und Gewinnspielen.

CO-REGISTRIERUNG bezeichnet man den Prozess der Abonnenten- bzw. Datengenerierung mit anderen Personen oder Unternehmen. Das ist z.B. der Fall, wenn bei der Newsletter-Anforderung ein zweites Kästchen für Newsletter der Partner angeboten werden.

CORPORATE DESIGN (CD) Graphisches Erscheinungsbild des Unternehmens, das sich z.B. durch Logo, Slogan ausdrückt.

CORPORATE IDENTITY (CI) Ausdruck der Unternehmensphilosophie; einheitliches graphisches und textliches Erscheinungsbild nach innen und außen.

COUNTER Verkaufs- / Beratungsstand / Info-Tresen

COUPONING ist ein Kommunikationsinstrument der Werbung  innerhalb eines Marketingplans, das auf die Rabattmarken der 50er und 60er Jahre aufbaut. Dabei gewährt der Herausgeber einer ausgewählten Personengruppe gegen Vorlage eines Coupons einen Vorteil in Form eines Rabatts, einer Zugabe oder Ähnlichem.

Nach dem Wegfall des Rabattgesetzes im Jahre 2001, das Preisnachlässe von mehr als 3 % unterband, sowie der Aufhebung der Zugabeverordnung von 1935, die unentgeltliche Zugaben im Geschäftsverkehr (über 1 DM) verbot, wurde das Couponing seit Mitte 2001 auch in Deutschland ermöglicht. Noch hat das Couponing in Deutschland nicht dieselbe Bedeutung wie in den USA. Für die Zukunft wird aber mit einem starken Anstieg der Anzahl eingelöster Coupons gerechnet, die bereits 2009 erstmals bei mehr als 10 Milliarden lagen. In den USA wurden im selben Jahr sogar 240 Milliarden Gutscheine von 2000 Unternehmen herausgegeben.

CPI – Cost Per Information 
Kennzahl für die durchschnittlichen Kosten einer Informationsanforderung durch einen Interessenten

CPO – Cost Per Order 
Kennzahl für die durchschnittlichen Kosten einer Bestellung

CPR – Cost Per Reply
/Response Kennzahl für die durchschnittlichen Kosten einer Antwort

CPT – Cost per Teilnehmer, Kennzahl für die Gesamtkosten einer Promotion dividiert durch die Teilnehmer

CRM 
Das Customer Relationship Management (CRM) ist die systematische Gestaltung und Pflege der Kundenbeziehungen eines Unternehmens. Oberbegriff für alle Maßnahmen zur Kundengewinnung und -pflege. Ziel ist die individuelle Betreuung des Kunden.

CORE BUSINESS Kerngeschäft, Hauptgeschäft

CROSS-LINK Auf der Produktverpackung werden Empfehlungen für andere Produkte gegeben. Varianten: Empfehlung für Produktvariation, anderes Produkt der selben Marke, Komplementärprodukt eines externen Anbieters.

CROSSMEDIA Die Kommunikation über mehrere inhaltlich, gestalterisch und redaktionell verknüpfte Kanäle, die den Nutzer zielgerichtet über die verschiedenen Medien führt und auf einen Rückkanal verweist. Das Miteinbeziehen verschiedener Medien für eine Kampagne (Promotion, Print-Werbung, Social-Media, TV)

CROSS-PROMOTIONS Verkaufsförderungsaktionen, bei denen Produkte unterschiedlicher Warengruppen gemeinsam angeboten werden, z.B. Biskin Öl und Fissler-Pfannen.

CROSS SELLING Vertriebs- und Marketinginstrument, um den Kauf anderer Produkte zu forcieren. Ein Verkaufs- bzw. Marketinginstrument, bei dem Informationen über bereits existierende Kunden oder über bekanntes Konsumentenverhalten genutzt wird, um zusätzliche Käufe anderer Produkte zu begünstigen. Erscheinungen des Cross-Sellings sind beispielsweise neue Angebote, die mit einer Zahlungsbestätigung verschickt werden, aber auch die besondere Aufteilung eines Supermarktes, in dem Produkte, die häufig zusammen erworben werden, nah aneinander platziert sind.

CROWD-SOURCING Crowdsourcing setzt sich aus den Begriffen „Outsourcen” und „Crowd” zusammen. Bei Promotions geht es darum, aktionsrelevante Themen an die Masse der Internetnutzer (Crowd) „auszulagern“ und sie – falls sinnvoll – in Entscheidungsprozesse einzubinden. Beispiel: Wahl einer Eis-Geschmacksrichtung oder Konfitüre aus einer vorgegebenen Auswahl zur „Sorte des Jahres“ oder Vorschläge für die Findung eines Sorten-Namens.

CROWNER Plakat für Displays.

COVERAGE Reichweite, Streudichte, Durchdringungsvermögen, Abdeckung, Betreuung.

D

DATA WAREHOUSE Unternehmensweite Datenbank, die im Gegensatz zu den operativ ausgelegten Warenwirtschaftssystemen auf die strategische Geschäftsführung ausgelegt ist.

DATABASE MINING Ist die Funktion in Datenbanken, anhand derer versteckte Zusammenhänge zwischen verschiedenen Datensätzen entdeckt werden können. Database Mining ist eine wichtige Voraussetzung im Direktmarketing.

DEALER OWNED BRANDS (DOBS) Eigenmarken, Handelsmarken, die der Händler unter bestimmten Namen verkauft und die es nur bei ihm bzw. in allen Outlets seiner Zentrale gibt (A&P, Die Sparsamen, JA usw.).

DECKELCODE-PROMOTION Wird von Getränkemarken zur Absatzförderung in Verbindung mit einem Gewinnspiel eingesetzt. Siehe Produktcode-Gewinnspiele.

DEGUSTATION Verkostung

DEMOGRAPHIE Beschreibung wirtschaftlicher und sozialer Bevölkerungsmerkmale (z.B. Alter, Geschlecht, Beruf, Einkommen)

DEMOSKOPIE Erforschung der öffentlichen Meinung

DISCOUNT Nachlass, Rabatt, Skonto

DIGITALE TEILNAHME liegt dann vor, wenn der Teilnehmer sich online zum Gewinnspiel anmeldet.

DISCOUNTGESCHÄFT  Lebensmittelgeschäft, das nach dem Discountprinzip arbeitet, d.h. begrenztes Sortiment, einfache Ladenausstattung und niedrige Preise.
(Definition: TradeDimensions)

DISPENSER Verkaufshilfe, Warenträger, Kartenhalter, Produktspender

DISPLAY Werbewirksamer Warenaufsteller mit Produktinhalt. Aufsteller, auf denen Produkte im Handel präsentiert und damit hervorgehoben werden.

DISPLAYKARTON Bedruckter Karton mit Produktinhalt, kann direkt als werbewirksamer Verkaufskarton genutzt werden.

DISTRIBUTION Vertrieb, Verteilung, Verbreitung einer Marke oder Produktpalette im Markt, z.B. numerisch: Anzahl der Märkte, in denen die Marke oder Produktpalette distribuiert ist; gewichtet: Umsatzbedeutung der Märkte, in denen die Marke oder Produktpalette distribuiert ist.

DIY Do it yourself = Baumärkte.

DOUBLE-OPT-IN (DOI) Beim „Double-Opt-in“ (auch „Closed-Loop-Opt-in“ genannt) muss der Eintrag der Abonnentenliste in einem zweiten Schritt bestätigt werden. Meist wird hierzu eine E-Mail-Nachricht mit Bitte um Bestätigung an die eingetragene Kontaktadresse gesendet. Diese Nachricht wird auch als „DOI-Mail“ oder „Checkmail“ bezeichnet.

Ein Nutzer, der sich mit seiner E-Mail-Adresse in einen Verteiler eingetragen hat (Single-Opt-in), erhält durch eine anschließende Bestätigungs-E-Mail die Möglichkeit, die Anmeldung zu bestätigen. Bestätigt er die Anmeldung ist der Double-Opt-in abgeschlossen. Das Double-Opt-in-Verfahren soll Schutz vor  Spam gewähren und Versendern von E-Mails mit kommerziellen Inhalten Rechtssicherheit geben, da der Versand unangeforderter kommerzieller E-Mails nicht erlaubt ist.

DROGERIEMARKT SB-Fachgeschäft für Drogeriewaren, Körperpflegeprodukte, Wasch-, Putz und Reinigungsmittel, Hygieneprodukte, mit meist einem Teilsortiment an Lebensmitteln (z.B. Diätprodukte) und Nonfood. (Definition: Trade Dimensions)

E

EAN-CODE Maschinenlesbarer Strichcode für die gesamteuropäische Identifikation von Artikeln und deren Zuordnung zu Artikelgruppen, Warengruppen oder Warenbereichen. Die beiden ersten Stellen des 13-stelligen Codes kennzeichnen das Herkunftsland, die nächsten 5 die bundeseinheitliche Betriebsnummer (bbn), die nächsten 5 die individuelle Artikelnummer des Herstellers, und die letzte Ziffer dient als Prüfziffer

EARLY BIRD Ein Early-Bird-Angebot soll möglichst viele Empfänger einer Direktwerbeaktion motivieren, schnell zu reagieren. Der Anreiz kann z.B. in einem Geschenk, Gewinnspiel oder günstigen Preis liegen. Als Kriterium wird entweder eine bestimmte Frist oder eine bestimmte Zahl an Rücksendungen angegeben.

E-COMMERCE Elektronischer Handel im Internet.

EFFICIENT CONSUMER RESPONSE (ECR) ECR ist eine gemeinsame Initiative von Herstellern mit Groß-/Einzelhändlern und weiteren Partnern der Versorgungskette mit dem Ziel, durch gemeinsame Anstrengungen die Abläufe zu verbessern und so den Konsumenten ein Optimum an Qualität, Service und Produktvielfalt kostenoptimal zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht bspw. mittels Datenerfassung bei Scannerkassen: diese halten das Kundenverhalten genau fest, wodurch es anschließend direkt ausgewertet werden kann.

EINSENDESCHLUSS Der Begriff Einsendeschluss oder auch Teilnahmeschluss wird vor allem bei Gewinnspielen verwendet. Der Einsendeschluss bei Gewinnspielen kennzeichnet den Zeitpunkt, bis zu dem eine Teilnahme erfolgt sein muss.

EISHOCKEY-GEWINNSPIELE

EKZ Einkaufszentrum

ELECTRONIC DATA INTERCHANGE (EDI) Elektronischer Datenaustausch. So werden z.B. dem Lager Verkäufe sofort übermittelt, damit dort die Nachbestellung erfolgen kann und Out-of-Stock vermieden wird.

EM-/WM-WETTEN (siehe Tippspiele und Konditional Renate Sport)

EMOTIONEN spielen bei Gewinnspielen und Promotions eine sehr große Rolle. Sie beeinflussen das Verhalten und Handeln von Menschen stark: z.B. Angst, Freude, Traurigkeit, Scham, Über- und Unterlegenheit, Eifersucht, Mitleid, Schuld usw. Sie können die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung lenken, wirken sich auf die Einschätzung von Situationen, Personen, Dingen aus, spielen eine große Rolle bei Entscheidungen usw.

ENDZIFFERNLOTTERIE Der Begriff Endziffernlotterie stammt aus der Welt des Glücksspiels. Bei einer Endziffernlotterie handelt es sich um eine Nummernlotterie bei der sich die Gewinnsumme aus der Übereinstimmung von Ziffern einer Losnummer und Ziffern einer Gewinnzahl ergibt. Bei einer Endziffernlotterie erhalten die Mitspieler eine Losnummer, als Teilnahmelos an der Lotterie. In einer Ziehung wird dann eine Gewinnzahl gezogen. Um die Gewinnsumme zu bestimmen, werden nun Losnummer und Gewinnzahl von rechts miteinander verglichen. Da die Wahrscheinlichkeit einer höheren Übereinstimmungsrate bei einer Endziffernlotterie sinkt, steigt die Auszahlungssumme, je mehr Zahlen übereinstimmen. Die bekanntesten Endziffernlotterien in Deutschland heißen Spiel 77 oder Super 6. Sie werden zweimal in der Woche vom deutschen Lotto- und Totoblock ausgespielt.

Nehmen wir an, dass Ihnen bei einer Endziffernlotterie die Losnummer 4621 zugeteilt worden ist. Vom Spielanbieter wurde nun die Gewinnzahl 8721 ermittelt. Sie vergleichen die Endziffern von Losnummer und Gewinnzahl und stellen fest, dass die letzten beiden Endziffern übereinstimmen. Ihr Gewinn ergibt sich nun aus den vor Spielbeginn festgelegte Auszahlungssumme für die Gewinnklasse bei 2 Übereinstimmungen.

ERFOLGSKONTROLLE
 Mittels Codierung von Responseelementen können Sie jede Reaktion und Bestellung Ihrer Kunden und Interessenten zuordnen. Sie wissen genau, welche Zielgruppen in welchen Medien auf Ihre Promotion reagieren und welche nicht.

ERSTPLATZIERUNG Stammplatzierung eines Artikels im regulären Warenträger (z.B. Regal). Die Erstplazierung ist der Ort im Markt, an dem das Produkt normalerweise steht (siehe auch Zweitplatzierung)

Etat Budget, Geldsumme, die für eine Aufgabe in einer bestimmten Zeit zur Verfügung steht

EVENTS Ereignis, Veranstaltung Dabei handelt es sich um aufmerksamkeitsstarke Veranstaltungen, die im Marketing eingesetzt werden, um Zielgruppen intensiv über emotionale und physische Reize Faxe to Face zu erreichen. Sie bieten somit Unternehmen die Möglichkeit, kommunikative Botschaften direkt und gezielt an die Besucher der Veranstaltung zu vermitteln. Besondere „Ereignisse“ im Rahmen eines Promotionprogrammes oder einer Veranstaltung.

EVENT-GEWINNSPIEL

EVP empfohlener Verkaufspreis

EUROPA LEAGUE TIPPSPIEL

EYECATCHER Blickfang, aufmerksamkeitsstarke Gestaltungselemente/Visibility. Bei Gewinnspielen die Gewinne oder Prämien oder der Hinweis „Jeder Code gewinnt“.

F

FACINGS Wirkung und Ausstrahlung einer Ware oder einer Display-Präsentation. Genaue Anzahl der frontal sichtbaren Artikel einer Sorte in einer Regalreihe/Kühlung (auch übereinander).

FAST MOVING CONSUMER GOODS (FMCG) Bezeichnet Konsumgüter, die besonders häufig gekauft und in der Regel täglich benötigt werden. Also Produkte des alltäglichen Bedarfs, die im Handel in hoher Rotation umgesetzt werden (Schnelldreher), zum Beispiel Lebensmittel, Nahrungsmittel, Getränke, Tabak, aber auch Körperpflege- und Putzmittel. Diese Waren werden von den Konsumenten ohne lange Entscheidungsphase spontan und routiniert gekauft. FMCG zeichnen sich durch eine niedrige Gewinnspanne pro Stück aus. Das Gegenteil von FMCG sind Investitionsgüter oder Luxusgüter. Wenn diese Güter zu Aktionsware (siehe Sonderangebot) deklariert werden, kann der Begriff FMCG jedoch auch auf Investitionsgüter angewendet werden.

Hier bieten sich sehr gute Ansätze für Produktcode-Gewinnspiele. Bekannt sind in diesem Zusammenhang insbesondere die Kronenkorken-Gewinnspiele der großen Brauereien.

Fast Moving Consumer Goods (FCMG) sind Konsumgüter . Die Konsumgüterfirmen gehören zu den größten Werbungtreibenden in Deutschland: 867 Mio. Euro gab Procter & Gamble 2016 in Deutschland für Werbung aus, gefolgt von Ferrero , L’Oréal, Beiersdorf, Henkel, Unilever, Reckitt Benckiser und Coca Cola. W&V zeigt die Werbestrategien der Firmen.

FEH Facheinzelhandel.

FGH Fachgroßhandel.

FIELD COACHING Verkaufstraining, das praxisorientiert als „training on the job“ zur Förderung der verkäuferischen Leistungen durchführt wird.

FIELD MARKETING Planung, Koordination und Durchführung der Aktivitäten, die den Weg der Produkte vom Hersteller in den unmittelbaren Verkaufsbereich, z.B. ausgesuchte Outlets, beschleunigen, i.d.R. personalgestützte Aktivitäten.

FIELD ORGANISATION = Feldorganisation. Der Teil der Außendienst-Organisation, der auf Outlet-Ebene arbeitet, im Gegensatz zum KAM, der auf Zentralebene arbeitet.

FIRST IN, FIRST OUT (FIFO) Ware, die zuerst eingeht (first in), muss auch zuerst verkauft werden (first out).

„FIXED FEE“ ABSICHERUNG Eine Variante der Versicherungsart „Over Redemption“ ist die sog. Fixed Fee Absicherung. Der Veranstalter einer Promotion überträgt hierbei gegen eine fixe Gebühr das komplette finanzielle Risiko (0 % bis 100 % Rücklaufquote) oder ab einer bestimmten Quote auf den Risikoträger. Was sind Verkaufsaktionen mit festen Gebühren? Bei einer festen Gebühr handelt es sich um die Möglichkeit, das Werberisiko zu verringern, indem alle mit einer Aktion verbundenen Kosten in einer festen Gebühr zusammengefasst werden. Eine Gebühr, die Sie vor einer zu hohen Rückzahlung schützt.

FLIGHT Durchführung einer Aktion

FIXED-FEE-PROMOTION-ABSICHERUNG Eine Variante der Versicherungsart „Over Redemption“ ist die sog. Fixed Fee Absicherung. Der Veranstalter einer Promotion überträgt hierbei gegen eine Gebühr das komplette finanzielle Risiko (0 % bis 100 % Rücklaufquote) auf den Risikoträger*

FLYER (oder Stuffer)
 Informationsblatt, Handzettel oder kleiner Werbeprospekt geringen Formats und Umfangs. Werbeprospekt, der in der Regel nicht umfangreicher als 1 bis 2 Seiten ist und eine knappe Werbebotschaft enthält.

FOLDER Falt-Prospekt

FOLLOW-UP-AKTIVITÄTEN Verkaufsaktive Nachfass-Aktivitäten, z.B. Follow-up-Anrufe im Teleselling auf ein versandtes Mailing oder einen Außendienstbesuch, um Out-of-Stock zu vermeiden.

FOOD Lebensmittel

FORECAST Berechnete Vorgabe/Zielerreichung für Verkaufsaktivitäten, d.h. welche durchschnittliche Auftragsquote muss erreicht werden und wie viel Ware muss bereitgestellt werden, etc.

FRANCHISE-GESCHÄFTE Franchise-Geschäfte, die von selbstständigen Einzelhändlern geführt werden, werden generell zum Bereich „Zustellgroßhandel“ gerechnet. (Definition: TradeDimensions)

Der Franchise-Geber (z.B. die Deutsche Shell) verkauft dem Franchise-Nehmer (z.B. einem Pächter) das Recht, seine Produkte (z.B. Benzin) oder Dienstleistungen anzubieten – bei Wahrung der Rechte und Warenzeichen des Franchise-Gebers (d.h. Pächter verkauft das Benzin unter dem Namen Shell).

FREELANCER Freiberuflich tätige Mitarbeiter in einem Unternehmen, innerhalb einer bestimmten Aufgabenstellung, auf bestimmte Zeit und für verschiedene Kunden.

FULFILLMENT Bei Promotions wird hier insbesondere die Abwicklung der Gewinne und Prämien vorgenommen. Hierzu gehören insbesondere die Information der Gewinner bzw. Prämienempfänger  sowie die Beschaffung und der Versand der Gewinne bzw. Prämien.

FUNCTIONAL FOOD Lebensmittel, die durch Beimischung von z.B. Vitaminen oder Mineralien einen Zusatznutzen über den bloßen Nährwert hinaus haben (z.B. Actimel).

FUNDRAISING engl. für Spendensammeln, Beziehungen mit Sponsoren pflegen. Siehe Spendenwerbung

FUSSBALL-GEWINNSPIELE (siehe Tippspiele und Conditional Renate Sport)

FUTURE-WIN-MECHANIC Bei der z. B. von HAPPY favorisierten „Future-Win-Mechanic“ liegen die gewinnenden Codes im Gegensatz zur Instant-Win-Mechanik zu Beginn der Aktion noch nicht fest. Hier legt die Versicherung als Referenz ein zufälliges Ereignis in der Zukunft zugrunde.

Im Gewinnfall (für die Versicherung ist das ein Schadensfall) meldet der Veranstalter als Versicherungsnehmer für den jeweiligen Veranstalter eines Gewinnspiels innerhalb von 72 Stunden den Anspruch fristgerecht mit allen erforderlichen Unterlagen an. Nach Prüfung durch die Versicherung wird die Gewinnsumme direkt an den Veranstalter des Gewinnspiels ausgekehrt.

G

GAM Getränkeabholmarkt.

GFH Getränkefachhandel

GAMIFICATION bezeichnet die Einbindung von spielerischen Eigenschaften in Umgebungen, die untypisch für Spiele sind. Ziel ist die Konsumenten oder Nutzer zu motivieren und an sich zu binden.

GEBINDEGRÖSSE Packungsgröße/Inhaltsvolumen bei Getränken, z.B. 0,33l, 0,5l, 0,7l, 0,75l, 1l, 1,5l, 2l.

GELDGEWINN Bei den meisten Gewinnspielen werden aus gutem Grund in der Regel Sachpreise ausgelobt, also Reisen, Autos oder Fernseher. Bei einigen Gewinnspielen oder Glücksspielen werden auch reine Geldgewinne ausgelobt. Ein Geldgewinn ist ein monetärer Preis eines Gewinnspiels oder Glücksspiels, der in einer definierten Währung ausgezahlt wird. Bei der Auslosung von Geldgewinnen können sich u.U. Abgrenzungskonflikte zwischen Glücks- und Gewinnspielen einstellen. Die Verlosung von Geldgewinnen im Rahmen der Durchführung von Glücksspielen erfordert in Deutschland eine spezielle Glücksspiel-Lizenz! Außerdem führt gerade die Ausschüttung von Geldgewinnen im Rahmen von Glücksspielen oder Gewinnspielen zu einer erhöhten Gefahr von Spielsucht. Eine besondere Bedeutung kommt der Versteuerung von Geldgewinnen zu. Geldgewinne sind in Deutschland in der Regel steuerfrei, allerdings muss man die späteren Erträge hieraus versteuern. Hier sollte man sich im Gewinnfall einen fachkundigen Steuerberater oder Fachanwalt zu Rate ziehen.

GELD-ZURÜCK-GARANTIE BEI NICHTGEFALLEN Geld-zurück-Promotion mit Erstattungs-Garantien bei Nichtgefallen. Gratis-Testen-Aktionen, Zugabe-, Sammel- oder Prämienaktionen sind bewährte Instrumente, um die Platzierung im Handel und den Abverkauf der eigenen Produkte zu unterstützen. Je verlockender das Versprechen für die Käufer ist und je erfolgreicher damit die Aktion verläuft, desto höher wird für den Veranstalter das Risiko eines unerwartet und in dieser Höhe so nicht budgetierten Rücklaufs.

GESELLSCHAFT FÜR KONSUMFORSCHUNG (GFK) Eines der großen Marktforschungs-unternehmen in Deutschland mit Sitz in Nürnberg, zur IRI Symphonie-Gruppe gehörend. Die GfK bietet Services für alle wichtigen Konsumgüter-, Pharma-, Medien- und Dienstleistungsmärkte. Ihr Angebot ist dabei in drei Sektoren gegliedert: Custom Research, Retail and Technology und Media. Entsprechend den drei Quellen, aus denen sie die Informationen für ihre Kunden bezieht.

GEWINN- UND GLÜCKSSPIELE sind Spiele, bei denen primär der Zufall über den Eintritt des Erfolgs entscheidet. Bei Gewinnspielen im Allgemeinen, wie sie zum Beispiel in Printmedien zu finden sind, wird üblicherweise das Einsenden einer Postkarte verlangt. Eine spätere Ziehung zwischen allen Postkarten entscheidet dann über den Gewinner der Verlosung. Zahlreiche Tests haben hier gezeigt, dass man die Chance, mit der die eigene Postkarte gezogen wird, erhöhen kann, in dem man die Postkarte aufwendig gestaltet und gegebenenfalls von anderen auch in der Form abhebt. Zackige Ränder gelten, zum Beispiel, als sehr erfolgsversprechend.

Diese Möglichkeit entfällt jedoch im Internet, da es sich hier um elektronische Anmeldungen handelt. Automatisiert wird dann auch der Gewinner ermittelt, so dass keine Form der Beeinflussung möglich ist. Dieses Vorgehen erhöht den Faktor Glück natürlich, der somit eine größere Rolle spielt. Gewinnspiele im Internet sind beliebt und häufig auch lukrativ. Leider verstecken sich manchmal auch schwarze Schafe im Online-Bereich.

GEWINNMITTEILUNG Unter einer Gewinnmitteilung (oft auch als Gewinnbenachrichtigung bezeichnet), versteht man die Mitteilung über einen realen Gewinn, den man in einem Gewinnspiel gemacht hat und der übergeben oder ausgezahlt werden soll. Bis ca. vor 10 Jahren wurden Gewinnmitteilungen und Gewinnbenachrichtigungen von unseriösen und dubiosen Firmen aus dem Direktmarketing verschickt, um neue Kunden zu gewinnen. Dem hat der Gesetzgeber einen Riegel vorgeschoben.

Eine Gewinnzusage ist nach § 661a des deutschen BGB eine Mitteilung eines Unternehmers an einen Verbraucher, die nach ihrer Gestaltung den Eindruck erweckt, der Verbraucher habe einen Preis gewonnen. Das Besondere einer Gewinnzusage im Sinne des § 661a BGB gegenüber sonstigen Gewinnversprechen ist ihre rechtliche Durchsetzbarkeit. Der Adressat der Gewinnzusage kann den Unternehmer, der die Gewinnzusage gegeben hat, auf Erfüllung in Anspruch nehmen.

Der § 661a Gewinnzusagen lautet: Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten. Vorschrift eingefügt durch das Gesetz über Fernabsatzverträge und andere Fragen des Verbraucherrechts sowie zur Umstellung von Vorschriften auf Euro vom 27.06.2000 (BGBl. I S. 897), in Kraft getreten am 30.06.2000

GEWINNPYRAMIDEN Eine hohe Anzahl von attraktiven Gewinnen ist die Basis aller erfolgreichen Gewinnspiele. Der Traum vom neuen Auto oder der Wunsch nach einer hohen Summe auf dem eigenen Konto motivieren ganz besonders zur Teilnahme am Gewinnspiel. Mit der richtigen Mechanik werden  der Absatz gesteigert und neue Leads generiert.

GEWINNSPIEL-ABSICHERUNG Gewinnspiele, bei denen die Wahrscheinlichkeit des Gewinneintritts mathematisch berechnet werden kann oder auf den individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer beruht. Siehe auch Gewinnspielversicherung

GEWINNSPIEL-FORMAT Diesen Begriff verwendet man, wenn die Gewinne eine bestimmte Ausrichtung haben. Beliebte Gewinnspiel-Formate sind z. B.

  • Auto-Gewinnspiele
  • Reise-Gewinnspiele
  • Gold-Gewinnspiele
  • Renten-Gewinnspiele
  • Technik-Gewinnspiele
  • Bargeld-Gewinnspiele
  • Event-/Erlebnis-Gewinnspiele
  • Unbuyable-Gewinnspiele

GEWINNSPIEL Gewinnspiele, Preisausschreiben oder Verlosungen werden als Begriffe synonym für die identische Mechanik verwendet. Zwei grundsätzlich unterschiedliche Kategorien können dabei unterschieden werden.
1. vom Produktkauf losgelöste Gewinnspiele
2. Gewinnspiele mit Kaufkopplung als „Instant-Win“- oder Glücks-Gewinnspiele

Unter einem Gewinnspiel versteht man ein Instrument des Marketings, das es dem Anbieter ermöglicht, in direkten Kontakt mit den Konsumenten zu treten. Zur Kundenwerbung und zur Kundenbindung. Gewinnspiele dienen dazu,  Aufmerksamkeit für das Produkt oder die Dienstleistung zu wecken, indem der Kunde dazu motiviert wird, sich mit dem Angebot des Unternehmens näher zu beschäftigen. Anreiz dazu ist ein Gewinn, dann auch tatsächlich ausgespielt werden muss ( Gewinnzusage ). Bei einem Gewinnspiel darf im Gegensatz zu einer Lotterie oder Ausspielung von den Teilnehmern  kein – meist finanzieller – Einsatz verlangt werden. Im Gegenzug erhält das Unternehmen interessante, aktuelle Kundnedaten, vor allem Adressen.

Gewinnspiele können alle Arten von Veranstaltungen sein, die diese Anforderungen erfüllen, auch Spiele, die sich über einen längeren Zeitraum oder mehrere Etappen erstrecken. In der Regel sind es aber kurzfristig angelegte Preisauschreiben, bei denen der Preisgewinn von der Beantwortung einer einzigen Frage abhängt. Auch der Call-me-back-Button auf der Website eines Unternehmens kann für ein kurzfristiges Gewinnspiel eingesetzt werden.

Ein Gewinnspiel im engeren Sinn ist ein Spiel, bei dem man nach erfolgreicher Teilnahme etwas gewinnen kann. Unternehmen nutzen es in erster Linie zu Werbezwecken und zur Kundengewinnung, indem sie z.B. ihre Dienstleistung oder ihre Produkte als Preis ausstellen.

Ansonsten Sammelbezeichnung für die Methoden der Verkaufsförderung, bei denen potenzielle oder tatsächliche Kunden durch den Kauf eines Produkts automatisch Teilnehmer an einem Wettbewerb mit Gewinnchance werden oder z.B. durch ein Preisausschreiben/Preisrätsel einen Gewinn erlangen können. Je nach Art des Gewinnspiels und der in Aussicht gestellten Gewinne ist mit unterschiedlich schnellen, kurzfristigen Umsatzsteigerungen zu rechnen. Gewinnspiele verfolgen einen doppelten Zweck: die bestehenden Kunden sollen dazu motiviert werden, ihre Konsumgewohnheiten beizubehalten (Kundenbindung), andererseits sollen Gewinnspiele auch dazu anreizen, ein bestimmtes Produkt auszuprobieren (Neukundengewinnung). Grundsätzlich lassen sich Gewinnspiele in drei Gruppen gliedern:

  • Verlosung (der Werbezweck wird durch eine einfache Verlosung nach dem Zufallsprinzip erzielt) oder als abgesichertes Gewinnspiel mit einer Codepromotion
  • Leistungsspiele (die Gewinnchancen sind mit der Lösung einer bestimmten Aufgabe verbunden)
  • Marktforschungsspiele (die Gewinnspiele werden dazu verwendet, um Näheres über die soziodemografische Zusammensetzung von Konsumenten eines bestimmten Produkts zu erhalten).

Wettbewerbsrechtlich sind Gewinnspiele dann unbedenklich, wenn sie nicht gegen die guten Sitten verstoßen. Ein solcher Verstoß liegt z.B. vor, wenn ein unzulässiger psychologischer Kaufzwang ausgeübt wird, etwa indem der Kauf des Produkts Voraussetzung für die Teilnahme an Gewinnspiel ist. Ebenso gilt die Täuschung über die bei dem Spiel bestehenden Gewinnchancen oder die unklare Fassung der Teilnahmebedingungen als wettbewerbswidrig.

Unter einem Gewinnspiel versteht man ein Instrument des Direktmarketing, das es dem Anbieter ermöglicht, in direkten Kontakt mit den Konsumenten zu treten (Kundenbindung). Gewinnspiele dienen dazu, Aufmerksamkeit für das Produkt oder die Dienstleistung zu wecken, indem der Kunde dazu motiviert wird, sich mit dem Angebot des Unternehmens näher zu beschäftigen. Anreiz dazu ist ein Gewinn, dann auch tatsächlich ausgespielt werden muss (Gewinnzusage). Bei einem Gewinnspiel darf im Gegensatz zu einer Lotterie oder Ausspielung von den Teilnehmern kein – meist finanzieller – Einsatz verlangt werden. Im Gegenzug erhält das Unternehmen interessante, aktuelle Kundendaten, vor allem Adressen.

Gewinnspiele können alle Arten von Veranstaltungen sein, die diese Anforderungen erfüllen, auch Spiele, die sich über einen längeren Zeitraum oder mehrere Etappen erstrecken. In der Regel sind es aber kurzfristig angelegte Preisausschreiben, bei denen der Preisgewinn von der Beantwortung einer einzigen Frage abhängt. Auch der Call-me-back-Button auf der Website eines Unternehmens kann für ein kurzfristiges Gewinnspiel eingesetzt werden.

GEWINNSPIEL-KOOPERATION Werbeform, bei der ein Unternehmen den Hauptgewinn oder andere Gewinne eines Gewinnspiels, das inhaltlich in die eigene Themenwelt passt, sponsert.

GEWINNSPIEL-MARKETING Sie möchten möglichst schnell möglichst viele Interessentenadressen aufbauen? Sie wollen den Absatz Ihrer Produkte ankurbeln oder zu einem Tag der offenen Tür anlocken? Dann werden Sie um ein Gewinnspiel nicht herumkommen. Veranstalten Sie Ihr eigenes Gewinnspiel. Dieses einzigartige Marketing-Instrument ermöglicht Ihnen auf einfache Weise, schnell und günstig eine hohe Reichweite aufzubauen und dabei eine Vielzahl von qualifizierten Adressen zu generieren – und dies zu geringen Kosten und mit hohen Reputationsraten. Daneben tun Sie etwas für Ihre Imagepflege zur Steigerung der Bekanntheit, zur Neukundengewinnung und für die Kundenbindung)gensiele möglich sind

  • Doch welches Gewinnspiel generiert die meisten Leads?
  • Was macht den Erfolg eines Gewinnspiels aus? Die konzeptionelle Idee oder das schicke Design?
  • Die barrierefreie Teilnahmemöglichkeit mit möglichst wenigen Filtern?
  • Oder ist es das gute Zusammenspiel aller Faktoren?

Eine Frage, die zunächst immer gestellt wird: „Bringen Gewinnspiele meinem Unternehmen etwas und wenn ja, was soll verlost werden?“ Diese Frage kann nicht generell beantwortet werden. Es gibt zwar einige Gesetzmäßigkeiten, aber Gewinne unterliegen auch gewissen Moden und müssen insbesondere auf die Kampagne, Ziele, Unternehmen und Zielgruppen abgestimmt werden. Setzen Sie deshalb auf ein gut gemachtes Gewinnspiel

  • mit einem ausgetesteten Konzept
  • mit attraktiven Gewinnen die mobilisieren
  • mit Gewinnen, die deutlich wertiger sind, als was man dafür ausgeben muss
  • mit einem Budget, das ohne Auszahlungsrisiko auskommt (Versicherte Gewinne)
  • zu einem garantierten günstigen Festpreis unabhängig vom Erfolg
  • zu einem Komplettpreis, der alle Leistungen beinhaltet
  • ohne dass Ihr Unternehmen mit Gewinn- und Teilnahme-Management belastet wird
  • ohne rechtliches Risiko mit rechtssicheren Teilnahmebedingungen

GEWINNSPIEL-MECHANIK Man unterscheidet grundsätzlich zwischen klassischen Verlosungen, bei denen die ausgelobten Gewinne nach verschiedenen Verfahren am Ende unter allen Teilnehmern ausgelost werden und sog. Versicherten Gewinnspielen, bei denen der Teilnehmer nur dann gewinnt, wenn er z. B. die richtige Nummer hat. Da niemals alle teilnehmen, kann man sich unter bestimmten Umständen dieses Risiko versichern lassen. Eine besondere Rolle spielt die Hybride Gewinnspiel-Mechanik, bei der eine Verlosung mit versicherten Gewinnen kombiniert wird.

GEWINNSPIELVERSICHERUNG Die Gewinnversicherung oder auch Gewinnrisiko-Absicherung zahlt einen ausgelobten Gewinn aus, wenn das hierfür festgelegte Ereignis (meist relativ unwahrscheinlich) eintritt.

Bekannt geworden ist diese Versicherung z.B. durch „Wer wird Millionär“. Hier wurde die Sendung zu Anfang, als der Erfolg nicht absehbar war, durch solch eine Versicherung abgesichert. Eine Versicherung braucht dafür immer ein mathematisch berechenbares Zufallsereignis, das entweder in der Vergangenheit liegt, z. B. eine zufällig gezogene Zahlenkombination, die beim Notar in einem verschlossenen Umschlag hinterlegt wird oder in der Zukunft, wie z. B. die Lottozahlen der nächsten Ziehung. So sind Gewinnspiele mit großen Gewinnen mit einer Versicherung des Gewinnrisikos auch mit kleinen Budgets möglich.

GIVE AWAY
 Als Give-away bezeichnet man ein Werbegeschenk oder eine Gratisleistung als Anreiz zur Erhöhung der Responsequote oder Kaufrate.  Unternehmen verteilen es an Kunden und Interessenten, um erhöhte Aufmerksamkeit auf die gleichzeitig ausgegebenen Informationen zu lenken oder um ihr Image positiv zu beeinflussen.

GLOBAL BRAND Eine Marke, die weltweit bekannt ist.

GLOBAL PLAYER Ein Unternehmen, das weltweit aktiv ist

GLÜCK Unter Glück versteht man einen Umstand, in dem einen etwas unverhofft Positives widerfährt! In vielen Formen des Glücksspiels und des Gewinnspiels gibt es Sieg-Komponenten, die vom Spieler nicht zu beeinflussen sind. Nicht Können, Talent oder ähnliches Zutun sind bei derartigen Spielen entscheidend um den positiven Ausgang herbeizuführen, sondern eher Komponenten wie Zufall. Man spricht davon, dass der Gewinnspieler ein Gewinnspiel durch Glück gewonnen hat. Das Wort Glück leitet sich aus dem Wort „gelucke“ (mittelniederdeutsch) und „gelücke“ (mittelhochdeutsch) ab.

GLÜCKSRAD Das Glücksrad (auf engl. „Wheel of Fortune“) gilt seit jeher als eines der Symbole für das Glücksspiel. Die Herkunft des Begriffs Glücksrad lässt sich über das gleichnamige Glücksspiel ableiten, welches seit dem Mittelalter existiert und an vielen Orten der Welt gespielt wird. Beim Glücksspiel „Glücksrad“ dreht der Spieler an einem Rad, mit einer bestimmten Anzahl abgegrenzter Felder. Die Felder sind zum Beispiel durch Holzstifte voneinander getrennt und enthalten Werte (zum Beispiel Zahlenwerte). Die Zahlenwerte in den Feldern des Glücksrads stehen für Auszahlungen oder Auszahlungsquoten, auf die der Spieler vorab setzt und die eine bestimmte Auszahlung im Gewinnfall kennzeichnen. Nachdem jeder Spieler seinen Einsatz gemacht hat, wird das Wheel of Fortune durch den Croupier angestoßen. Eine Nadel stößt in das drehende Glücksrad, bremst dieses ab und bringt es zum Stillstand. Das Feld des Glücksrads, in dem die Nadel final stehen bleibt, gewinnt. Spieler, die auf dieses Feld gesetzt haben, gewinnen. Noch bis heute, werden abgewandelte Formen des (Roulette-ähnlichen) Glücksspiels in Casinos gespielt, die Regeln variieren hierbei in den verschiedenen Casinos. Immer wird das Glücksrad dabei durch Croupiers bedient, um Manipulationen auszuschließen und den Zufallscharakter des Glücksspiels hoch zu halten. Mittlerweile wird das Glücksrad (Wheel of Fortune) auch an anderen Stellen gedreht. Auf Volksfesten handelt es sich um ein beliebtes Angebot, die Regeln variieren dabei. Benutzer, welche häufiger am Glücksrad zu drehen, können sich u.U. durch Erfahrungswerte Vorteile verschaffen und den Zufallscharakter minimieren. Hierfür werden oft genaue Regeln aufgestellt (z.B. muß das Rad eine bestimmte Anzahl vollständiger Umdrehungen schaffen, bevor ein Spiel gültig ist) um Manipulationsversuche am Glücksrad einzuschränken. Zu Beginn der 90er Jahre wurde das Glücksrad auch zum Haupt-Spielelement der gleichnamigen Fernseh-Quizshow auf SAT 1.

GLÜCKSSPIEL im rechtlichen Sinn ist ein Gewinnspiel mit Einsatz. In diesem Fall unterliegen Glücksspiele der staatlichen Genehmigungspflicht. Hierzu gehören Lotto, Klassenlotterie, Spielcasinos, Rubbelspiele der Lottoannahmestellen. Wer von einem Teilnehmer ohne Genehmigung einen Geldeinsatz verlangt, macht sich sogar strafbar.

GOLF-GEWINNSPIELE (siehe Hole-in-one)

GONDEL / GONDELKOPF Zweitplatzierung am Regalende (Kopfplatzierung).

GRATIS TESTEN-AKTIONEN Cashback – Geld-zurück-Aktionen: Viele Firmen werben mit einer Geld-zurück-Garantie, Cashback oder einem Gratis-Test um neue Kunden. Diese kaufen den Artikel im Supermarkt oder Drogeriemarkt und erhalten nach Einsendung des Kaufbeleges den Kaufpreis zurück. Die Verbraucher können damit Lebensmittel und Drogerieartikel gratis testen und bares Geld sparen. Hier finden Sie, welche Geld-zurück-Aktionen es gibt und was man bei der Durchführung beachten muss.

GRIFFZONE Regalbereich zwischen 60-140 cm Höhe. In der Regel werden dort Impulsartikel, Neuartikel und höherpreisige Produkte platziert.

GROTH HACKING Growth Hacking ist eine Marketing-Technik, mit der insbesondere Start-ups versuchen, mit einfachen und kostengünstigen Mitteln, Kreativität und analytischem Denken den Absatz zu fördern und Bekanntheit zu erlangen. Dabei kommen etablierte Online-Marketing-Formen wie Suchmaschinenoptimierung, Websiteanalysen und Content Marketing zum Einsatz. Den Kern der Aktivitäten jedoch bilden Social Media und virales Marketing.

GROSSDISCOUNTER Discountgeschäft mit einer Fläche ab ca. 700 m², das ein erweitertes Discount-Sortiment und in der Regel auch Frischwaren führt. (Definition: Trade Dimensions)

GROSSER SUPERMARKT (KV) (FRÜHER: KLEINVERBRAUCHERMARKT) SB-Geschäft mit Lebensmittelsortiment und einer Verkaufsfläche über 800 und unter 1.500 m². (Definition: Trade Dimensions)

GROSSVERBRAUCHER-ZUSTELLDIENST Regelmäßige Belieferung von Großverbrauchern (Gastronomie, Großküchen und Kantinen, Sozialbereich usw.) mit einem Spezialsortiment (Nahrungsmittel, Gastronomie- und Anstaltsbedarf). (Definition: Trade Dimensions)

GUERILLA-PROMOTION Als Guerilla-Promotion bezeichnet man eine Form des Guerilla-Marketing. Ungewöhnliche Methoden und Preismodelle jenseits der Lehrbuchmethoden sollen überproportionale Aufmerksamkeit und Erfolg sichern, aktuell z.B. Flashmobs.

H

HAKA Begriff aus der Textilbranche: „Herren Anzüge Knaben Anzüge“

HANDELSMARKE (DOB) Siehe Dealer Owned Brand (DOB)

HÄNDLER-PROMOTION (Trade bzw. Dealer Promotion: Unterstützung von Händlern z.B. durch Produktdemonstrationen, Verkaufsschulungen, Preisausschreiben, Werbe- und Verkaufshilfen, Unterstützung bei der Gestaltung von Verkaufsräumen, Bereitstellung von Displays, Incentives. Geld-zurück-Garantien bei Nichtgefallen, Gratis-Testen-Aktionen, Zugabe-, Sammel- oder Prämienaktionen sind bewährte Instrumente, um die Platzierung im Handel und den Abverkauf der eigenen Produkte zu unterstützen.

HAPTISCHES BRANDING Der „fühlbare“ Unterschied einer Marke im Vergleich zum Wettbewerb. Einprägsame Berührungs- und Handhabungseigenschaften, die der Marke feste, greifbare Konturen geben. Der Einsatzradius reicht vom Produkt selbst bis zu seiner Vermarktung. Haptisches Design verbreitet sich vor allem im Autobau, in der Telekommunikation und Informationstechnologie, Mode- und Kosmetikbranche, Nahrungsmittel- und Papierindustrie.

HARDSELLING-Promotion  Wörtlich: hartes Verkaufen, rigorose Verkaufsmethode. Also Maßnahmen zur signifikanten Erhöhung des Verkaufs, meist in einem definierten, kurzen Zeitraum. Zu den „klassischen“ Hardselling-Promotions gehören u. a. Aktionspreise, Multibuy-Angebote, BOGOF (buy-one-get-one-free), Bundles, Coupons oder Zugaben.

HASHTAGS stehen für Rautezeichen, die seit Twitter eine ganz neue Funktion haben: Sie machen Wörter und Wortkombinationen zu Schlüsselbegriffen, die einen Beitrag verschlagworten und kategorisieren. Hashtags funktionieren in Twitter, Google+, YouTube, Facebook, Instagram, Pinterest, LinkedIn, Yammer, Tumblr und anderen mehr und beinhalten bei den meisten Plattformen Links auf weitere Beiträge zum Thema. Eingesetzt werden sie bei Posts und Tweets im Rahmen von aktuellen gesellschaftlichen Themen, Veranstaltungen, Sportanlässen, Fernsehsendungen und von Online- und crossmedialen Kampagnen.

HOLE IN ONE Ein Hole-in-one oder Ass, auch „HIO“ bedeutet im Golf das erfolgreiche Spielen einer Bahn mit einem einzigen Schlag, also das „Einlochen“ des Abschlags. Oft werden für ein HIO bei Turnieren attraktive Preise ausgesetzt, die in der Regel vom Veranstalter oder vom Sponsor versichert sind. 

Die Hole-in-One Versicherung dient der Absicherung des seltenen Falles, dass ein Golfspieler bei einem Turnier mit einem einzigen Schlag einlocht, das heißt er oder sie muss vom Abschlagspunkt der gerade gespielten Bahn den Ball beim ersten Versuch versenken. Der Veranstalter oder Sponsor eines Golfturniers wird mit der Hole-in-One Versicherung vor dem Risiko bewahrt, den ausgesetzten Preis für ein Hole-in-One zahlen zu müssen.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Golfer beim ersten Anlauf ins Loch trifft? Die Chance eines Amateurs liegt bei ca. 1 zu 12.500, die eines Golfprofis bei ca. 1 zu 2500. Mit zunehmender Länge der Bahn sinkt beim Golf die Wahrscheinlichkeit, deshalb werden praktisch nur an Par-3-Löchern sogenannte Asse erzielt. 

Eine Hole-in-One-Absicherung ermöglicht Ihnen, während Ihres Golfturniers spektakuläre Hole-in-One-Preise anzubieten. Wenn jemand das Zielloch trifft, zahlen wir den Preis. HAPPY bietet eine Hole-in-One-Absicherung für jeden Preis mit einem Barwert von bis zu 1.000.000 €!

HOLISTIC CONTENT Dieser Begriff kam erst kürzlich im Zuge der Suchmaschinenoptimierung auf, denn Holistic Content zählt aktuell zu den wichtigen Ranking Faktoren. So beeinflusst es das Ranking einer Seite in Suchmaschinen positiv, wenn ein Thema umfassend und verständlich behandelt wird. Ein holistischer Beitrag spricht verschiedene Aspekte einer Thematik an und enthält unterschiedliche Terminologien und Synonyme.

HORIZONTALBLOCK Präsentation von Artikeln eines Segments von links nach rechts in der gleichen Regalhöhe.

HOSTESS  Gästebetreuung auf Großveranstaltungen, Messen, Kongressen etc.

HYBRIDES GEWINNSPIEL Bei einem sog. Hybrid-Gewinnspiel wird eine Gratis-Verlosung mit einer Absicherung von Gewinnen kombiniert. Dabei wird in der Regel ein Großteil der Gewinne versichert und nur einer der Hauptgewinne zum Schluss unter allen Gewinnern verlost. Damit erreicht man einerseits einen werbewirksamen Effekt bei den Teilnehmern durch ein üppig ausgestattetes Gewinnspiel und beschränkt andererseits das Budgetrisiko auf einen kleinen Teil der Gewinnsumme.

I

IMPULSKAUF spontaner, nicht geplanter Kauf

INBOUND Kundenkommunikation die vom Kunden in das Unternehmen geht

IMPULSARTIKEL Artikel, die spontan ohne vorangegangene Planung gekauft werden.

INCENTIVE Anreiz, Geschenke, Gimmicks stellen eine erfolgsabhängige Entlohnung dar, mit deren Hilfe die Motivation, bestimmte Dinge zu tun und andere zu unterlassen, verstärkt werden soll. Ein Incentive ist ein attraktiver, gezielter Anreiz, der die Zielgruppe zur gewünschten Verhaltensweise INTERAKTION Ein Grundbegriff der Sozialwissenschaften, der aufeinander bezogenes Handeln bezeichnet, das sich wechselseitig beeinflusst und aufeinander abstimmt – insofern an einem gemeinsamen Sinn/Zweck ausgerichtet ist. Interaktion umfasst Kommunikation sowie Gestik, Mimik, Handlungen. Findet statt zwischen zwei oder mehr Personen, kann sich aber auch auf Systeme, Tiere, Maschinen beziehen.

Die Interaktion mit Zielgruppen hat sich zu einer Schlüsselfunktion im Marketing entwickelt, um der Entwicklung hybrider Konsumenten gegenzusteuern.

INFLATABLE Aufblasbares Werbemittel, eine Art riesiger Luftballon, der auch die Form des promoteten Produktes haben kann.

INFLUENZER MARKETING bedeutet, einflussreiche Personen in sozialen Netzwerken für die eigene Marke sprechen zu lassen, also die Nutzung von Bloggern und Influencern für eine Promotionaktion. Meist als sehr fokussierte Ansprache von online-affinen Zielgruppen mit hoher Affinität zu Empfehlern.

Dies können Künstler, Politiker, Sportler, Journalisten oder andere Meinungsbildner und Multiplikatoren wie Blogger oder YouTuber sein. Unternehmen setzen Influencer ein, um neue Zielgruppen zu erschließen und einen Image-Lift zu erzielen.

INFORMATIONSZONE Regalbereich in 2,10 m Höhe.

INFLUENZER MARKETING bedeutet, einflussreiche Personen in sozialen Netzwerken für die eigene Marke sprechen zu lassen. Dies können Künstler, Politiker, Sportler, Journalisten oder andere Meinungsbildner und Multiplikatoren wie Blogger oder YouTuber sein. Unternehmen setzen Influencer ein, um neue Zielgruppen zu erschließen und einen Image-Lift zu erzielen.

INSTANT-WIN-MECHANIC ist eine Form der Gewinnspielversicherung, bei der aus einer sehr großen Anzahl von Codes die Versicherung vor Beginn der Aktion festlegt, auf welchen Code welcher Gewinn fällt. Wird einer dieser Codes bei der Teilnahme angemeldet, fällt darauf der vorher festgelegte Gewinn.

Die Wahrscheinlichkeit berechnet sich aus dem Verhältnis von ausgegeben Codes und eingelösten Codes. Werden z. B. 10% der Codes eingelöst, werden nach der Wahrscheinlichkeit auch +/- 10% der ausgelobten Gewinne gewonnen. Siehe auch Future-Win-Mechanic.

INPACK- UND ONPACK-PROMOTIONS In- oder Onpack-Artikel werden dem zu kaufenden Produkt „on top“ als Werbeartikel beigefügt. Dadurch erhöht sich der Kaufanreiz für Kunden. Der Kunde erhält zum Produkt einen passend ausgewählten und möglichst begehrenswerten Artikel als Beigabe. Geschickt ausgewählt und mit kluger Strategie umgesetzt, können In- und Onpacks die Sammelleidenschaft des Kunden wecken und so zusätzlich Absatz generieren.

INSTORE COMMUNICATION Handelsmarketing-VKF-Aktivitäten, die in und um ein Geschäft veranstaltet werden.

INSTORE DECISION RATE (IDR) Prozentualer Wert der Kaufentscheidungen des Kunden, die während des Einkaufs erst vor Ort im Handel getroffen werden. Die IDR variiert je nach Warengruppe und liegt im Durchschnitt in Deutschland bei rund 60%.

INTEGRIERTE KOMMUNIKATION Auf einer Marken-tragenden Idee basierende Konzeption und Aussendung konsistenter Botschaften auf verschiedenen, synchronisierten Kanälen.

INTRANET Abgeschlossenes, unternehmensinternes Informations- und Kommunikationsnetz.

INVOLVEMENT Engl.: u.a. Beteiligung, Engagement Im Marketing: Je stärker der Konsument sich persönlich angesprochen bzw. einbezogen fühlt, desto höher seine Identifikation, mithin Aufmerksamkeit, Interesse, Engagement.

ISO-MODULMASS Logistische Maßgröße für eine optimale Ausnutzung von Regal- und Palettenflächen im Handel.

J

JACKPOT Der Begriff Jackpot kommt aus dem englischen und bedeutet so viel wie ,Spieltopf‘, also der Gewinn einer Spielrunde, der mangels Gewinner, im Spiel, bzw. im ,Spieltopf‘, verbleibt. Um den Ursprung des Wortes Jackpot zu erklären muss auf das Kartenspiel Poker Bezug genommen werden. Zerpflückt man das Wort Jackpot in seine Bestandteile, so erhält man das Wort Jack, was im Deutschen die Spielkarte Bube meint und Pot, was auf ein Gefäß abzielt. Hat in einer älteren Poker-Version kein Spieler in einer Runde zwei oder mehr Buben, so bleiben die Jacks im Pot, das Geld wird also in der nächsten Runde ausgespielt. Hinzu kommt dann auch der neu zu entrichtende Einsatz, was den Jackpot kontinuierlich steigen lässt.

Dem selben Prinzip folgt auch der Jackpot im Lottospiel. Wenn in einer bestimmten Gewinnklasse nicht gewonnen wird, so verbleibt der auszuspielende Betrag im Pot und steigert sich mit jeder gewinnerlosen Ziehung. Ein Jackpot kann sich grundsätzlich in jeder Gewinnklasse bilden und nicht nur in der höchsten. Vielmehr gibt es gerade hier, je nach Spiel, gesonderte Regulierungen. So kann die Gewinnsumme der Klasse 1, wenn es keinen Sieger gibt, auch in die 2. Klasse zugeschlagen werden.

JOINT VENTURE Ein Joint Venture ist das Zusammengehen mehrerer Unternehmen gleicher oder verwandter Branchen in Form einer neu gegründeten Gesellschaft, deren Aufgabe u.a. der Absatz bestimmter Produkte ist. Beide kooperierenden Unternehmen sind mit ihrem Kapital an der neuen Gesellschaft beteiligt. Ziel von einem Joint Venture ist die Bündelung von Know-how und Ressourcen.

JUST-IN-TIME (JIT) Gerade zur richtigen Zeit.

K

KANN-KUNDE Ein Kunde hat innerhalb einer Besuchsliste eines ADM Kann-Kunden-Priorität, d.h. er kann zum sinnvollen „Auffüllen” von Touren mitbesucht werden, um zusätzlich Umsatz zu generieren.

KANN-LISTUNG Ein Produkt ist über die Zentrale eines Einzelhandelskonzerns gelistet. Es obliegt aber dem zuständigen Entscheider vor Ort, ob das Produkt im Outlet geführt wird. (Definition: Trade Dimensions)

KASSENBON-GEWINNSPIELE Wer ein bestimmtes, im Kassensystem hinterlegtes Produkt kauft oder einen Mindestkaufwert erreicht hat, bekommt automatisch einen Teilnahmecode auf dem Bon ausgedruckt. Mit diesem einfachen Verfahren können Handel und Hersteller gemeinsam gezielt den Absatz bestimmter Produkte fördern oder Warengruppen promoten ohne große Streuverluste. Ein Einzelhandelsgeschäft kann auch produktunabhängig von einzelnen Produkten ein Gewinnspiel durchführen, in dem es einen individuellen Gewinncode auf den Kassenbon druckt. Vor kurzem gab es so ein großes Gewinnspiel von der Drogeriemarktkette Rossmann.

Wem das nicht möglich ist, gibt zu jedem Einkauf ein Gewinnlos aus. Dies kennen wir von Tankstellenketten, wo es z. B. für je 10 Liter tanken ein Ticket gab. Erfunden hat das vor Jahrzehnten eine Werbeagentur für ESSO. Die Älteren unter uns kennen noch das „Pack den Tiger in den Tank“-Spiel. Da hat man zu jedem Tankvorgang ein „halbes Los“ bekommen. 2 passende Hälften hatten den darauf gedruckten Gewinngewonnen.

So wurde man immer wieder zum tanken bei dieser Tankkette animiert, denn man wollte natürlich diese 2 haben. Mittlerweile ist das über 40 Jahre her und damals waren sogar die Kleinanzeigenrubriken der Tageszeitungen voll mit Suchanzeigen „Habe linke Hälfte von…, suche passende rechte Hälfte. Machen halbehalbe beim Gewinn“. Ich hatte vor ca. 30 Jahren das Vergnügen, die Werbeagentur kennenzulernen, die dieses Gewinnspiel entwickelt hat. Ich verrate Ihnen jetzt ein kleines Geheimnis: Die ersten Kleinanzeigen hat damals die Werbeagentur selbst geschaltet und damit den ersten viralen Hype der Gewinnspielgeschichte ausgelöst.

Auch Markenartikler führen mit dem Handel Kassenbon-Gewinnspiele durch. Hier ein Beispiel, in dem man zum Nachweis, dass man ein bestimmtes Produkt eines Markenartiklers gekauft hat, den Kassenbon auf einem Portal hochlasen muss. Diese Möglichkeit steht natürlich auch einem Händler hoffen, wenn er technisch mit dem Kassensystem nicht in der Lage ist, einen Gewinncode auf den Kassenbon zu drucken.

KAUFHAUS (KH) Kaufhaus mit warenhausähnlichem Sortiment geringer Breite und Tiefe und niedrigem Preisniveau. (Definition: Trade Dimensions)

KEEP IT SIMPLE AND STUPID (KISS) Halte es einfach und leicht verständlich. Reduktion von Texten/Kampagnen auf die elementaren Bestandteile. Dies gilt insbesondere auch für Gewinnspiele, wo es in der Regel auf eine spontane Reaktion ankommt.

KEY-ACCOUNT-MANAGER (KAM) Kundenbetreuer, die sich auf Großkunden und besonders wichtige Kunden spezialisiert haben. Manager zur speziellen Betreuung besonders wichtiger/bedeutsamer Kunden (Großkunden wie z.B. LEH-Zentralen).

KEY-PERFORMANCE-INDICATOR (KPI) Kennzahlen, anhand derer der Fortschritt oder der Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb einer Organisation gemessen und/oder ermittelt werden kann.

KEY VISUAL Zentrale Abbildung auf Plakaten, Produkten usw. Visuelles Schlüsselmotiv (häufig akustisch unterlegt), das sich durch alle Kanäle einer Kommunikationskampagne zieht. Dabei kann es sich um ein Logo oder auch um ein Symbol, ein Motiv, einen Character handeln. Bekannte Beispiele: das Michelin-Männchen, der Salamander Frosch, Klementine, das HB-Männchen … 
Ein Grundmotiv, mit dem sich eine Marke bzw. ein Unternehmen positioniert und differenziert. Auch Promotions brauchen ein Key Visual, das sich durch alle Werbemittel und Medien ziehst. und die Wiedererkennung sowie Teilnahme unterstützt.

KFZ-KENNZEICHEN-GEWINNSPIEL Kfz – Kennzeichen oder Nummernschild-Raten: Dieses Gewinnspiel findet man oft bei Autohäusern, ist aber auch bei anderen Kunden sehr beliebt, weil es jeder gleich versteht. Ein spektakuläres Highlight wie ein Ferrari oder ein Porsche als Gewinn garantieren großes Interesse und eine hohe Teilnahmebereitschaft. Bei diesem Gewinnspiel steht das Auto im Mittelpunkt des Interesses.

KICK-OFF Auftaktveranstaltung zu Beginn eines Projekts

KICK-OFF-MEETING Auftakt- und Motivationsveranstaltung vor Beginn einer Aufgabenstellung (Verkaufsdurchgang, Personal-Promotion).

KLASSENLOTTERIE Der Begriff Klassenlotterie kennzeichnet eine Lotterie, bei welcher der Spielzeitraum in Klassen unterteilt wird. Die deutsche Klassenlotterie kennzeichnet sich vor allem durch sehr lange Spielzeiträume.

Vor Beginn einer Klassenlotterie wird die sogenannte Quote festgelegt, sie definiert die einzelnen Gewinnsummen, die in der Lotterie regelmäßig ausgespielt werden. Alle Teilnehmer der deutschen Klassenlotterie zahlen in regelmäßigen Abständen einen festen Betrag in die Lotterie. Über die Gesamtlaufzeit der Lotterie werden unterschiedliche Klassen durchlaufen (hier hat die deutsche Klassenlotterie ihren Namen her). Die Klassen der deutschen Klassenlotterie sind also durch aufeinanderfolgende Spielzeiträume definiert. In den höherwertigen Gewinnklassen der Klassenlotterie steigt die Gewinnsumme, wobei die Anzahl der Lose (durch vorherige Gewinne oder ausgeschiedene Mitspieler der Lotterie) sinkt.

Die erste deutsche Klassenlotterie wurde übrigens bereits im Jahre 1697 ausgespielt. Bekannt sind die NKL Nordwestdeutsche Klassenlotterie und SKL Süddeutsche Klassenlotterie. Es handelt sich um Lotterien der Länder, die vor einigen Jahren zur GKL Gemeinsame Klassenlotterie fusionierten, als Marken und Lotteriespiele aber erhalten blieben.

KNOW-HOW „Gewusst wie“ / praktisches Wissen über ein bestimmtes Themengebiet und/oder Erfahrung mit einem bestimmten Produkt, Markt, etc.

KONSUMENTEN- KONTAKTE    Kontakte mit Konsumenten, die eine Promotionaktion visuell und/oder akustisch wahrnehmen

KOOPERATIONSPROMOTION  Gemeinsame Promotionaktion mehrerer Auftraggeber.

KOPPLUNG von Gewinnspiel mit Warenkauf ist nach BGH-Urteil zulässig Das Urteil des Bundesgerichtshofs zum bislang bestehenden Kopplungsverbot hat das generelle Kopplungsverbot aufgehoben (Urteil vom 5.10.2010, Az.: I ZR 4/06) und damit für einen Paukenschlag gesorgt.

Der Auslöser: Eine Supermarktkette hatte eine Sonderaktion „Einkaufen, Punkte sammeln, gratis Lotto spielen“ veranstaltet. Dabei erhielten die Kunden bei jedem Einkauf für 5,00 € Einkaufswert je einen Bonuspunkt. Ab zwanzig Bonuspunkten bestand die Möglichkeit, kostenlos an einer Lottoziehung teilzunehmen. Die kostenlose Teilnahme an der Lottoziehung war also de facto an einen vorherigen Einkauf im Supermarkt gekoppelt.Nach bisheriger Rechtslage galt dies als wettbewerbswidrig. Gem. § 4 Nr. 6 UWG galt es bislang einschränkungslos als unlauter, wenn die Teilnahme an einem Preisausschreiben oder Gewinnspiel von dem Erwerb einer Ware oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung abhängig gemacht wurde. Der BGH hatte die Sache zunächst dem EuGH vorgelegt. Dieser hatte geurteilt (Urteil vom 14. Januar 2010, C-304/08), dass ein solches generelles Verbot der Kopplung von Gewinnspielen an einen Warenverkauf europarechtswidrig ist und hatte die Sache zurück an den Bundesgerichtshof verwiesen. Dieser hat sich der Ansicht des Europäischen Gerichtshofs angeschlossen und hält das bisherige Kopplungsverbot ebenfalls für europarechtswidrig.

Nach dem Urteil des BGH ist die Kopplung von Gewinnspielen mit Umsatzgeschäften nunmehr nur noch dann rechtswidrig, wenn diese im Einzelfall als irreführende Geschäftspraxis oder als Verstoß gegen die berufliche Sorgfalt einzuordnen ist. In dem vom BGH zu entscheidenden Fall lagen hierfür keine Anhaltspunkte vor, insbesondere war eine hinreichende Information über die Teilnahmebedingungen und die Gewinnmöglichkeiten erfolgt. Zudem konnte der BGH nicht feststellen, dass durch das Gewinnspiel die Rationalität der Nachfrageentscheidung des Verbrauchers Hintergrund gedrängt wurde. Für zukünftige Fälle wies der BGH zudem darauf hin, dass solche an einen Verkauf oder Umsatz gekoppelten Gewinnspiele keine extreme Anlockwirkung haben dürfen (§ 4 Nr. 1 UWG) und die Teilnahmebedingungen hinreichend klar und deutlich sein müssen (§ 4 Nr. 4 und 5 UWG).

KREUZWORTRÄTSEL sind in erster Linie Buchstabenrätsel und gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Neben dem klassischen Rätsel, sind auch noch Zahlenrätsel, bei denen jede einzelne Zahl für einen Buchstaben steht, oder Silbenrätsel denkbar. Gemeinsam erfreuen sie sich alle einer langanhaltenden und nicht einknickenden Beliebtheit.

Kreuzworträtsel sind sehr oft Gegenstand von Gewinnspielen, vor allem in Printmedien ist dies nach wie vor der Fall. Das Einsenden des richtigen Lösungswortes gilt hierbei als Erfüllen der Teilnahmebedingung und als Beleg für das gelöste Rätsel. Um das Lösungswort zu erhalten, müssen jedoch oftmals nicht alle Felder gelöst werden, bei wirklich guten Rätsel ist dies jedoch der Fall. Das Erstellen von Kreuzworträtseln gilt als wahre Kunst und flammte zum ersten Mal zu Beginn des 1. Weltkrieges in den Vereinigten Staaten von Amerika auf.

Das größte Kreuzworträtsel das es jemals gegeben hat wurde im Jahre 1985 von Charles Cilard aufgestellt. Bei einem Volumen von über 2.6 Millionen auszufüllenden Kästchen und einer Länge von 870 Metern verdient es zurecht seinen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde.

KRONKORKEN-PROMOTION Wird von Biermarken zur Absatzförderung in Verbindung mit einem Gewinnspiel eingesetzt. Siehe PRODUKTCODE-GEWINNSPIELE.

KÜHLKETTE Ununterbrochene Kühlung eines Produktes über die Logistikstrecke bis in den Verkaufskühltresen.

KUNDENGRUPPENSCHEMA Einteilung eines Outlets in Kundengruppen nach verschiedenen Kriterien.

L

LABEL Etikett, Aufkleber

LAD Leasing-Außendienst / Leasing-Außendienstler

LANDINGPAGE Auf eine Landingpage („Landeseite“) werden Nutzer häufig geführt, wenn sie im Internet auf eine Anzeige oder einen Suchmaschineneintrag klicken. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie speziell eingerichtet und auf den Werbeträger sowie dessen Zielgruppen optimiert wurde und i.d.R. ohne große Ablenkung ein bestimmtes Angebot in den Mittelpunkt stellt. Charakteristisch für eine Landingpage ist darüber hinaus, dass sie durch Response-Elemente eine einfache Interaktion ermöglicht. Dies ist natürlich insbesondere bei Promotions wichtig, wo es ja auf Reaktionen ankommt.

LAUNCH Einführung. Produktlaunch bedeutet die Neueinführung eines Produktes im Markt.

LAYOUT Graphischer Entwurf.

LEADS ist die amerikanische Bezeichnung für Interessentenanschriften.

LEAD AGENCY-MODELL Beim so genannten Lead Agency-Modell wird ein Projekt, das sowohl aus deutschen als auch internationalen Projektteilen besteht, von nur einer Institution, der Lead Agency (Leitagentur), koordiniert. Hierfür arbeitet die Lead Agency eng mit internationalen Partneragenturen zusammen und dient dem Kunden als zentraler Ansprechpartner.

LEADGENERIERUNG Wer einem Unternehmen freiwillig persönliche Daten, z.B. Adresse oder Kontaktdaten mitteilt, gilt im Marketing als „qualifizierter Interessent“. Solche Datensätze (= Leads) bilden die Basis, um miteinander in Dialog zu treten und aus Interessenten Kunden werden zu lassen. Ziel der Leadgenerierung ist es deshalb, Leads in hoher Qualität zu gewinnen.

LEAD NURTERING bezeichnet zu ergreifende Maßnahmen durch ein Unternehmen, damit Interessenten möglichst zum richtigen Zeitpunkt mit erforderlichen Informationen versorgt werden und in der jeweiligen Kaufentscheidung unterstützt werden. Außerdem geht es in dem Begriff um die Weiterqualifizierung von Leads. Somit werden unterschiedliche Ziele verfolgt wie die Erhöhung der Kontakte, bessere Konversionsraten, Kundenbindung oder auch die Rückgewinnung von Kunden.

LEH Lebensmitteleinzelhandel

LIEFERSCHEIN Dokument des Paketzustellers zur Bestätigung der erhaltenen

LINE EXTENSION Ausweitung einer Monomarke zur Produktfamilie.

LINK-SAVE Ersparnis oder sonstiger geldwerter Vorteil bei einem verbundenem (verLINKtem) Kooperationspartner. Bei FMCG bedeutet das: „Kaufe Produkt X und erhalte Bonus Y“. Im Rahmen eines sogenannten „Bedingungskaufs“ erhält der Shopper also zum Kauf der Ware noch eine Zugabe, Prämie oder ein weiteres Produkt günstiger oder gratis.

LISTUNG Listing oder deutsch Listung ist die Information, welche Handelsbetriebe welche Produkte führen müssen (Pflichtlistung) oder führen dürfen (Kann-Listung bzw. Aktionslistung). Die Listung wird in der Regel bei den Jahresgesprächen zwischen dem KAM der Industrie und dem Einkäufer der Zentrale abgesprochen.

LOCATION Veranstaltungsort

LOS Der Begriff Los stammt aus der Sprache der Gewinnspiele und Lotterien. Als Los bezeichnet man in der Regel eine Teilnahmechance für ein Gewinnspiel, eine Auslosung oder eine Lotterie. Oftmals wird der Begriff „Los“ in Verbindung mit Begriffen wie Schicksal, Zufallsverlosungen oder Glück gebracht. Häufig wird das gewinnende Los bei Gewinnspielen oder Auslosungen nämlich mit einem Zufallsprinzip in einer Ziehung gezogen. Bei einigen Gewinnspielen oder Lotterien oder beim LOTTO muss man einen materiellen oder monetären Einsatz zur Teilnahme erbringen, bei anderen Gewinnspielen oder Auslosungen erhält man sein Los oder seine Teilnahmechance kostenlos. Zusätzlich gibt es bei einigen Gewinnspielen, Glücksspielen oder Auslosungen die Möglichkeit, mehrere Lose zu kaufen, um seine Gewinnchancen zu erhöhen. Folgende Worte werden häufig in Verbindung mit dem Wort „Los“ verwendet: Teilnahmeschein, Teilnahmechance, Spielschein, Schicksal, Glücksfall.

LOTTERIEN 6 aus 49, 5 aus 25 oder 6 aus 66… beliebige Varianten sind spielbar; die Gewinnzahlen werden entweder einer staatlichen Lotterie entnommen oder vor Beginn des Gewinnspiels per Zufallsauswahl bestimmt.

LOTTO Lotterie (aus italienisch lotto von französisch lot ‚Anteil‘, ‚Los‘, ‚Schicksal‘, auch ‚Glücksspiel‘, ‚Losspiel‘) ist ein Glücksspiel, bei dem der Spieler gegen einen finanziellen Einsatz auf das Ziehen vorher getippter Zahlen aus einer begrenzten Zahlenmenge setzt. In vielen Ländern wie Deutschland oder Österreich existiert ein so genanntes Lotteriemonopol.

LOYALTY PROGRAMM Taktische oder strategische Maßnahmen zur Erhöhung der Kundentreue (Loyalty). Taktisch und eher kurzfristig sind Sammel-/Treuepromotions (s. dort) mit einem Aktionszeitraum von meist 3-6 Monaten. Strategisch und langfristig angelegt hingegen sind Kundenclubs, Gute-Kunden-Zirkel, VIP-Programme u. ä.

M

MAILING Direktwerbesendung, die per Post an bestimmte Empfänger geschickt wird. Häufigste Zusammensetzung: Werbebrief, Prospekt, Antworthilfe, Versandumschlag.

MALL Einkaufzentrum. Größeres Einkaufszentrum mit einer Vielzahl von Fachgeschäften, Freizeiteinrichtungen, gastronomischen Betrieben, etc.

MARKETING Planung und Koordination aller Aktivitäten, die den Weg der Produkte vom Hersteller zum Verbraucher beschleunigen. Eingeschlossen sind u.a. Marktforschung, Produktplanung, Werbung, Promotion, Distribution, Merchandising, Verkauf.

MARKETING MIX   Summe aller absatzpolitischen Instrumente und Maßnahmen (Preispolitik, Werbung usw.)

MARKETING AUTOMATION Wenn Kampagnen mithilfe von Systemen automatisiert abgewickelt werden, spricht man von Marketing Automation. Solche Lösungen adressieren die jeweils passenden Messages nach definierten Regeln automatisch an diejenigen Kunden und Interessenten, die den festgelegten Kriterien entsprechen. Dadurch werden sie bedürfnisorientiert begleitet und so zum Kauf geführt. Automatisierte Kampagnen kommen zum Einsatz, um Interessenten zu klassifizieren (Lead Scoring) und zum Kauf zu führen (Lead Nurturing), bei der Eventkommunikation, bei der Bewerbung von E-Shop-Kunden oder im Rahmen von Kundenbindungsprogrammen. Kommuniziert wird vorwiegend via E-Mail, aber auch Social-Media- und Display-Kampagnen lassen sich automatisieren.

MARKET SHARE Marktanteil

MARKTLEITER  Leitender Angestellter oder Besitzer eines Marktes

MEDIA RESEARCH     Untersuchung der Werbeträger (z.B. Funk, Fernsehen, Zeitschriften, etc.) auf ihre Werbewirksamkeit

MEDIENCODE-GEWINNSPIEL Hierbei handelt es sich um Gewinnspiele in diversen Medien wie Zeitungen, Zeitschriften, aber auch E-Mails, bei denen ein Gewinncode eingedruckt ist. 

MERCHANDISING Maßnahmen, mit denen Warenangebote durchgesetzt werden (z.B. Regal- und Sortimentspflege)

MHD   Mindesthaltbarkeitsdatum (Lebensmittel)

MICE  Abkürzung für Meetings, Incentives, Conventions, Events. Meint damit die Planung und Verwirklichung von Tagungen, Anreiz- und Förderreisen, Kongressen und anderen Veranstaltungen

MILLIONEN-LOTTERIE

MITTELLINIENSCHUSS (

MESSEKOMMUNIKATION ist Teil der Unternehmenskommunikation / PR und unterstützt den Erfolg eines Messeauftritts. Hierzu zählen z.B. die Vorankündigung über Pressemitteilungen und/oder Mailings, das Erstellen von Informationsmaterial für den Messestand, das Führen von Pressegesprächen sowie die kommunikative Nachbereitung.

Um eine Messe erfolgreich zu gestalten, braucht es ein Messekonzept, das auf die Unternehmensziele ausgerichtet ist und dem Kern der Marke folgt. Hierzu zählt vor allem die Gestaltung des Messestandes sowie der Informations- und Werbemittel.

MESSE-, POS UND EVENT-GEWINNSPIELE Veranstalter haben immer wieder das Problem, Ihrer Zielgruppe einen Anreiz zu geben, einen Event, Z. B. „Tag der offenen Tür“, Verkaufsoffener Sonntag“, „Vorstellung eines neuen Automodells“ oder ein sportliches Sonderereignis oder ihre Kunden auf die nächste Messe einzuladen. Oder auf der Messe ein Instrument zu haben, die vorbeilaufenden Leute auf den Stand zu locken und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Ein Gewinnspiel, ideal kombiniert mit einem kleinen Sofortgewinn, ist da ein unschlagbares Instrument. Zeigen Sie dabei aber mehr Kreativität als der übliche Glastresor, bei dem es nur Sofortenttäuschungen gibt oder das abgedroschene Glücksrad Mit dieser Art von Gewinnspielen verfehlen Sie einen ganz wichtigen Zweck: Die Erhebung von Teilnahmedaten, die Sie anschließend zur Nachbearbeitung der Messekontakte nutzen können. Auch die Box, in der man „kontaktfrei“ seine Visitenkarte einwerfen kann, ist ungeeignet. Sie haben zwar die Kontaktdaten, dürfen sie aber nicht nutzen, weil der Einwerfer Ihnen keine Werbeerlaubnis gegeben hat.

ME TOO Imitation eines bereits erfolgreichen Produktes.

MIGRATION Schrittweise Überführung eines Systems auf ein anderes.

MINDESTHALTBARKEITSDATUM (MHD) Lebensmittel müssen bei der Herstellung auf der Verpackung mit einem MHD ausgezeichnet werden und dürfen nach dessen Verfall nicht mehr verkauft werden. Es zeigt die Restlaufzeit an. Falls Kühlung erforderlich ist, ist beim MHD auch ein Lagertemperaturhinweis aufgedruckt – Kühlkette.

MITTELLINIENSCHUSS Eine sehr interessante Möglichkeit, ein Produkt oder ein Unternehmen im Rahmen einer Fußball-Veranstaltung in den Fokus zu rücken. Während der Halbzeit beweist ein Teilnehmer sein fußballerisches Geschick und kann bei einem gelungenem Mittellinien-Schuss ein Preisgeld von z.B. 100.000,- € oder ein Auto gewinnen. Der Kandidat versucht hierbei, von der Mittellinie aus einen Schuss ins offene Tor zu platzieren.

Eintracht Frankfurt hat das Spiel mit dem Sponsor Korbmacher modifiziert und ein ganz kleines Tor auf den Anstoßpunkt gestellt. Während der Halbzeitpause durften 3 Zuschauer vom Elfmeterpunkt auf das Tor schießen und hätten bei einem Treffer ein wiederum von einem Sponsor bereitgestelltes Auto gewonnen.

MODERATOR Person, die durch Veranstaltungen o. ä. führt und ein Gespräch lenkt oder lenkend in eine Kommunikation eingreift.

MOPRO Molkerei Produkte. Es wird zwischen „gelber Linie“, z.B. Käse, und „weißer Linie“, also Milch, unterschieden.

MSH   Die Media-Saturn-Holding GmbH (MSH) fasst die Elektrohandelsketten Media Markt und Saturn zusammen.

MULTIBUY Mehrere Artikel werden zu einem Aktionspreis verkauft (z. B. „Kaufe 4 zum Preis von 3“, „10 Stück für 10,- Euro“ o. ä.). Die Multibuy-Mechanik zählt zu den sog. „Hardselling Promotions“ und ist seit Jahren neben den Aktionspreisen die am häufigsten verwendete Promotionart im Lebensmitteleinzelhandel.

MULTISENSORISCHES BRANDING Ausloten aller Sinneskanäle, die eine Marke anspielt bzw. anspielen könnte. Ggf. Optimierung oder Integration der sinnlichen Markenkomponenten, passend zu Markenwerten/-image. Die sinnlichen Eigenschaften der Marke müssen einen klaren Wiedererkennungswert schaffen, insofern konsistent bleiben, und aufeinander abgestimmt sein. Sie dienen dazu, eine multisensorische Markenpersönlichkeit zu entwickeln, die als Schlüssel für die sinnlich-emotionale Konsumentenansprache/-bindung fungiert.

MULTISENSORISCHES MAILING, das neben Werbebrief/-karte emotionalisierende Botschaftsverstärker beinhaltet, die mehrere Sinne anspielen.

MULTISESORISCHES MARKETING „Multisensorisches Marketing beschreibt die konsequente Orientierung der Gestaltung und Steuerung der sensorischen Signale aller Unternehmensaktivitäten an der Wahrnehmung der Kunden mit dem Ziel, das Qualitätsempfinden von Produkten und Dienstleistungen zu optimieren sowie sensorische Muster von Marken und Produktversprechen zu schaffen, um die absatzpolitischen Unternehmensziele zu erreichen.“ (Olaf Hartmann, MSI Institut für Multisensorisches Marketing, 2010)

MYSTERY SHOPPING Unternehmen interessieren sich dafür, wie zufrieden Kunden mit dem von ihnen angebotenen Service sind und ob aus Kundensicht Anlass zu Verbesserungen besteht. Um das festzustellen, simuliert ein Testkäufer (Mystery Shopper) einen Einkauf. Dazu wird im Vorfeld eine typische Einkaufssituation konstruiert, um so ein möglichst breites Spektrum zur Beurteilung von Service- und Verkaufsleistung abzudecken. Dies dient ganz speziell auch für Promotions, ob die am POS so umgesetzt werden, wie es das Unternehmen geplant hat. Das Ergebnis der Beobachtung des Testkäufers wird in standardisierten Berichten festgehalten.

N

NATIVE ADVERTISING ist das Pendant zu Publicreportagen in Print-Zeitschriften. Diese Online-Werbeform ist optisch wie inhaltlich auf die Ziel-Plattform abgestimmt, wirkt dadurch glaubwürdiger und unterbricht den Lesefluss nicht. Sie muss jedoch als Werbung oder Sponsored Content gekennzeichnet werden. Weil der Zielgruppenfit stimmt und die Werbung nicht aufdringlich wirkt, erzielen die Inhalte in Form von Textbeiträgen, Musik-Dateien, Videos, Bilder und Grafiken ein höheres Involvement. Verbreitet werden sie oft via Social-Media-Kanäle, zum Beispiel in Form von Sponsored Stories auf Facebook, Promoted Tweets auf Twitter, Promoted Posts auf Tumblr usw. Da die Werbung wie redaktioneller Content daherkommt, wird sie von Werbeblockern nicht blockiert und von Suchmaschinen aufgegriffen.

NEW-CHANNELS Neue Absatzkanäle, d.h. die Industrie geht immer mehr dorthin, wo die Kunden sind und beschränkt sich nicht mehr auf die Belieferung klassischer Absatzmittler.

NGO   Non-Goverment-Organisation / Nichtregierungsorganisation, die sich in der Regel sozial- und umweltpolitisch engagiert

NIELSEN-GEBIETE Weltweit gebräuchliche Einteilung eines Landes nach bestimmten soziodemographischen Gesichtspunkten, die von Nielsen entwickelt wurden. Die Nielsen-Gebiete in Deutschland sind:
Nielsen 1 = SSH, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Nielsen 2 = NRW
Nielsen 3a = Hessen, RHP, Saarland
Nielsen 3b = BW
Nielsen 4 = Bayern
Nielsen 5 + 6 = Berlin, Brandenburg, Meck-Pomm, Sachsen Anhalt
Nielsen 7 = Sachsen, Thüringen

NON-FOOD  Artikel außerhalb des klassischen Sortiments des Lebensmittelhandel

NONFOOD-DISCOUNT-GESCHÄFT Discountgeschäft, das schwerpunktmäßig oder ausschließlich Nonfood-Artikel führt. (Definition: Trade Dimensions)

NONFOOD-VERBRAUCHERMARKT Verbrauchermarkt, der schwerpunktmäßig oder ausschließlich Nonfood-Artikel führt. (Definition: Trade Dimensions)

NON-RETAIL-SYSTEMS Nicht-Handels-Unternehmen, die zunehmend in das Warenverkaufsgeschäft an den Endverbraucher einsteigen. Z.B. Telekom, Post …

NOONFOOD-ARTIKEL Alle Artikel außer Lebensmittel.

NPO   Non-Profit-Organisation / Gemeinnützige Organisationen, die keine wirtschaftlichen Ziele haben

O

ONE-STOP-SHOPPING Einkauf aller benötigten Waren und Dienstleistungen an einem Ort, z.B. Tankstelle: Tanken, Essen, Einkaufen, Auto waschen, Lottoschein abgeben, usw.

ONE-TO-ONE MARKETING 
Darunter versteht man die gezielte und persönliche Ansprache der einzelnen Person (business to consumer) oder des einzelnen Unternehmens (business to business). Das Ansprechen jedes einzelnen Kunden mit bestimmten Konsuminteressen. Die Ansprache der Umworbenen erfolgt auf einer persönlichen Ebene und mit maßgeschneiderten Angeboten.

ONLINE-TEILNAHME siehe Digitale Teilnahme

ON-PACK-PROMOTION Produktmuster, Gewinnspiele oder Beigaben werden dem zu verkaufenden Produkt beigefügt. Es besteht eine feste Verbindung zwischen den Teilen, so dass im Handel ein einfaches Handling möglich ist. Siehe auch Produktcode-Promotion.

ON-PACK PRODUKTCODE-GEWINNSPIEL-PROMOTION Mit einem gut gemachten Gewinnspiel auf Ihren Produkten sticht eine Marke aus den vielen anderen Produkten daneben hervor und animiert die potenziellen Kunden dort, wo meistens die wirkliche Kaufentscheidung fällt: Am POS: Am Supermarktregal, an der Palette im Getränkemarkt oder an der Kühltheke! Was macht dabei eine erfolgreiche Produktcode-Promotion aus? Wichtig ist, dass keine austauschbare Preisreduktion oder mehr Inhalt für dasselbe Geld angeboten werden, sondern die On-Pack-Promotion einen echten Zusatznutzen bietet. Die Beigabe eines Promotion-Artikels, z.B. eines Kino-, Shopping-, Urlaubs- oder Erlebnisgutscheines oder besser noch von einem Gewinnspiel. Wenn dann noch das Motto lautet „Jeder Kauf gewinnt“, steht einem Erfolg nichts mehr im Wege. Wichtig ist, dass Sie sich für die Konzeption und Abwicklung von einem erfahrenen Gewinnspiel-Dienstleister für Code-Promotions unterstützen lassen.

OPINION LEADER Meinungsbildner, Meinungsmacher

OOS   Out-of-Stock oder Regallücke. Damit wird im Einzelhandel ein Regalplatz bezeichnet, der nicht mehr durch den vorgesehenen Artikel gefüllt ist

OPT-IN (von englisch to opt (for something) ‚optieren‘,sich für etwas entscheiden‘) ist ein ausdrückliches Zustimmungsverfahren aus dem Permission Marketing, bei dem der Endverbraucher Werbe-Kontaktaufnahmen vorher – meist durch E-Mail, Telefon oder SMS – explizit bestätigen muss. Sein Gegensatz ist ein – in vielen Fällen rechtlich unzulässiges – Olt-Out-Verfahren. Wird dem Verbraucher Werbung, z.B. in Form von Newslettern, zugesendet, muss der Anbieter vorher eine explizite Einwilligung bei diesem einholen. Diese kann per E-Mail, Telefon oder SMS erfolgen.

Vor nichtadressierter Werbung können sich Verbraucher durch einen Hinweis an ihrem Briefkasten („Keine Werbung“) schützen, den die Post und andere Werbeverteiler beachten müssen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für Verbraucher, sich auf der Robinsonliste eintragen zu lassen.

Ein Problem bei einfachem Opt-in im Bereich des E-Mail-Marketings ist, dass beliebige Kontaktdaten zur Anmeldung verwendet werden können, also auch fehlerhafte Daten oder Daten dritter Personen oder Organisationen. Da solche falschen oder missbräuchlichen Einträge immer wieder zu Problemen und Ärger führen, wurde das verbesserte Verfahren „Double-Opt-in“ entwickelt. Dies ist gesetzlich nicht verpflichtend, wird aber aus den genannten Gründen immer häufiger von der Rechtsprechung gefordert. Auch beim Telefon gibt es eine Art Bestätigung der Einwilligung im Wege der Telefonverifizierung.

OPT-OUT Späterer Widerruf des Opt-in

OUT-OF-HOME (OOH) Produktkategorien, die für den sofortigen Verzehr oder Verbrauch vorgesehen sind, bzw. Vertriebskanäle, die entsprechende Produkte anbieten.

OUTBOUND-AKTIVITÄTEN TELESELLING Alle Aktivitäten, die das Telefonieren nach außen erfordern, im Gegensatz zum Inbound, bei dem auf eingehende Anrufe reagiert wird.

OUTLET Warenverkaufsstelle. Einzelhandelsgeschäft oder Gastronomiebetrieb. Gerne auch kurz POS genannt.

OUT-OF-SHELF (OOS) WARE, die sich nicht im Regal befindet, weil sie nicht nachgefüllt wurde.

OUT-OF-STOCK (OOS) Ware, die sich nicht im Lager befindet, weil sie ausverkauft und nicht nachbestellt ist.

OUTSOURCING Ausgliedern bestimmter Tätigkeiten/Leistungen aus dem Unternehmen und deren Übertragung an ein anderes, um sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu fokussieren. Hierbei spielen Kosten- und Risikoreduzierung eine Rolle. Viele Unternehmen lagern mittlerweile auch komplette Gewinnspiele aus, da einerseits das Know how fehlt und die Marketingabteilung überlastet aus.

OVER-REDEMPTION-VERSICHERUNG gegen den Übererfolg einer Werbekampagne (Zufriedenheitsgarantie, Couponsaktionen, Kronkorkenaktionen, etc.) Um Werbemaßnahmen mit größtmöglichem Erfolg durchzuführen, sind Unternehmen stets bestrebt, kreative und neue Promotions zu kreieren. Dabei ist es für die Budgetverantwortlichen schwer, den Verlauf und die Kundenresonanz einer Aktion abzuschätzen. Eine Over Redemption Versicherung deckt innerhalb vertraglich vereinbarter Grenzen das finanzielle Risiko, das aus einer unerwartet hohen Rücklaufquote bei einer Promotion resultiert. Die aus der erwarteten Rücklaufquote resultierende finanzielle Belastung zuzüglich eines entsprechenden Sicherheitszuschlages ist als Selbstbehalt vom Versicherungsnehmer zu tragen. Definierte Bereiche darüber werden gegen eine dem Risiko entsprechende Prämie versichert.

Solche Promotions sind z. B. Sammel-und-Gewinn-Promotions, Couponing-Aktionen, Sofortgewinn-Promotions, Zugabe-Promotions, Geld-zurück-Garantien (Try me free) und Bonus- bzw. Loyality-Programme.

OVER THE COUNTER (OTC) Wörtlich übersetzt: Einkauf oder Auftragsabwicklung direkt über den Ladentisch.

P

PANEL Begriff aus der Marktforschung; fest zusammengesetztes, repräsentatives Handelsuniversum oder Personenkreis; hier werden in regelmäßigen Abständen die gleichen Informationen abgefragt oder beobachtet.

PAPI   Paper And Pencil Interview, eine Befragung mit Zettel und Stift

PARETO-REGEL 80/20-Regel: 80 % der Kunden eines Unternehmens machen 20 % des Umsatzes und umgekehrt.

PERMISSION MARKETING basiert auf dem Einverständnis der bearbeiteten Zielperson, nur Informationen zu erhalten, die sie auch wirklich haben möchte. Mit interaktiven Kommunikationstechnologien – vorwiegend E-Mail – werden Nachrichten versandt, die ausdrücklich erwünscht sind. Die Erlaubnis dazu kann vom Empfänger jederzeit widerrufen werden. Ziel des Permission Marketing ist es, eine nachhaltige Beziehung aufzubauen, indem – im Einverständnis mit dem Empfänger – Wissen über diesen gesammelt wird, um damit Angebote zu personalisieren.

PERSONAS (lat. Maske) sind Nutzermodelle, die Personen einer Zielgruppe in ihren Merkmalen charakterisieren. Sie können z. B. einem Entwicklerteam aufgrund ihrer umfangreichen Beschreibung helfen, sich in die Lage der potenziellen Nutzer zu versetzen und diese Perspektive während des gesamten Designprozesses leicht zu vertreten. Sie werden mit einem Namen, einem Gesicht, einer Funktion, einem Werdegang und einem Privatleben versehen. Personas verfügen über Ziele und Verhaltensweisen, haben Vorlieben und Erwartungen.

Um sie entwickeln zu können, bedarf es vorerst anderer quantitativer und qualitativer Methoden, um geeignete Nutzerdaten erheben zu können, wie beispielsweise Online-Befragungen oder Interviews. Liegen diese Daten vor, lassen sich durch Segmentierung- und Clusteranalyseverfahren sog. Kern- und Randpersonas, die Hauptnutzergruppen und deren Untergruppen repräsentieren, ermitteln.

  • Welche Fragestellungen können Personas beantworten?
  • Wer sind  die typischen Nutzer auf einer Website?
  • Wie kann man sich den typischen Besucher „bildlich“ vorstellen?
  • Mit welchen Intentionen kommen die Nutzer auf die Website?
  • Wie nutzen die Besucher die Website und welche Ziele verfolgen sie?Welche Inhalte, Funktionen und Services wünschen sich die Nutzer?
  • Wie kann ein Entwicklungsteam die geplante Website wirklich nutzerzentriert konzipieren?
  • In welcher Projektphase sind Personas einsetzbar?

Bereits am Anfang eines Projekts ist es wichtig, eine konkrete Vorstellung über die Nutzerschaft zu haben. Deshalb sollten im Rahmen der Anforderungsanalyse Personas auf Basis von quantitativen oder qualitativen Daten gebildet werden, um potenzielle zu erkennen erkennen und besser beschreiben zu können.

Ist die Website bereits online, eignet sich der Persona-Ansatz für einen Soll-Ist-Abgleich. So lässt sich sehen, ob die Erwartungen bzw. Hypothesen über die Nutzer richtig liegen. Auf Basis der gebildeten Personas kann (a) die Website für die tatsächliche Nutzerschaft optimiert oder (b) eine Neuausrichtung angestrebt werden, um andere Nutzergruppen gezielter anzusprechen.

PFLICHTKUNDE Ein Kunde hat innerhalb einer Besuchsliste eines ADM Pflichtkunden-Priorität, d.h. er ist in gewissen Rhythmen durch den ADM zwingend zu besuchen.

PFLICHTLISTUNG Ein Produkt ist über die Zentrale eines Einzelhandelskonzerns gelistet mit der Vereinbarung, dass alle Outlets dieser Zentrale dieses Produkt auch führen müssen.

PITCH „Das Verkaufsgespräch“. Eine Wettbewerbspräsentation von Agenturen, die im Wettstreit um einen Etat, einen Kunden oder für einen Auftrag ihre Leistungen, Konzepte und Mitarbeiter vorstellen. Bewerbungsverfahren / Wettbewerb mehrere Agenturen um einen Werbeetat

PIXEL Kleinste Bildeinheit

PLAKAT, gestaltete Platte (z.B. für Rückwände) oder Personen/Firmen, die nach bestimmten Kriterien in Gruppen (z.B. in der Marktforschung) zusammengefasst werden

PM Produkt-Manager

POINT OF CONSUMPTION (POC) Ort des Verzehrs/Konsums.

POINT OF PURCHASE POP der Verkaufs- bzw. Einkaufspunkt. Ort des Kaufes. Ort, an dem etwas gekauft wird, also das Geschäft selbst (aus Sicht des Käufers). Unterscheidet auch zwei grundsätzlich unterschiedliche Werbeformen:

POINT OF SALE (POS) Ort des Verkaufes, Erwerbes. Eigentlich die Kasse, wird häufig aber auch adäquat mit Point of Purchase verwendet (Sichtweise von Handel und Hersteller).

Am Point of Sale (oder Verkaufsort) findet ein Austausch von Waren und Dienstleistungen gegen Geld statt. Dabei bietet ein stationärer Händler auf eigenen oder angemieteten Verkaufsflächen Waren oder Dienstleistungen an, die der Käufer (hier meist in der Fachterminologie „Shopper“) erwirbt. Typische Verkaufsorte des stationären Einzelhandels sind Lebensmittelmärkte in unterschiedlichen Formaten (SB-Warenhaus/ Verbraucher-/Hyper-/Supermarkt, Discounter), Fachmärkte (Drogeriemärkte, Getränkeabholmärkte, Elektrofachmärkte usw.) und Einzelhandels-Fachgeschäfte (Textil, Sport, Bücher etc.). Der digitale POS wird eingeteilt in die sogenannten „Pure Players“ (reine Internethändler) und die Multichannel-Anbieter. Allerdings verwischen die Grenzen zusehends im Zuge der gegenseitigen Annäherung.

Der POS wird der Push-Strategie zugeordnet, mit der Produkte in den Markt „hineingedrückt“ werden, der POP markiert den Übergang zu Maßnahmen, die den Kunden auf eigenen Impuls anziehen sollen. Der POS war ursprünglich die Kasse, umfasst heute auch die Verkaufsstätte bzw. alle Möglichkeiten der Präsentation käuflicher Produkte.

PORTFOLIO Eigentlich Wertpapierbestand, im Marketing auch für „Sortiment” verschiedener Marken gebräuchlich.

POSTSCRIPT Datenstandard aus dem Grafikbereich, der sich für den Import in verschiedenste elektronische Bildverarbeitungsanlagen (EBV) eignet und auch Schriften enthält.

POWER BRANDS Besonders erfolgreiche, starke Marken.

PREDICTIVE MARKETING ist Datenanalyse statt Glaskugel. Setzen Unternehmen auf Predivtice Marketing oder Predictive Analytics, machen sie sich die vorhandenen Daten – beispielsweise im E-Mail- oder CRM-System – zu Nutze. Die Informationen aus den internen werden mit externen Quellen zusammengeführt und nach Mustern durchsucht. So entstehen „statistische Personas“, die wiederum Aufschluss über das künftige Verhalten der eigenen Kunden geben können. Voraussetzungen dafür sind eine gewisse Datenmenge, die Verfügbarkeit und die zunehmende Verbreitung von Cloud-Computing.

PREISAUSSCHREIBEN Ein Preisausschreiben ist die häufigste Form des Gewinnspiels und ein wichtiges Instrument des Direktmarketing und der Kundenbindung. Der Teilnehmer muss dabei eine Preisfrage beantworten oder ein Rätsel richtig lösen und hat dadurch die Chance, einen Gewinn zu erhalten. Im Gegenzug erhält der Unternehmen wichtige Kundendaten von ihm, zumindest Namen und Adresse, möglicherweise auch weitere, wie Alter, Beruf oder Produkt-Präferenzen. Diese werden dann in der Kunden- Datenbank gespeichert und weiterverarbeitet.

Nur so macht ein Preisausschreiben als Instrument des Marketing Sinn, es darf also nicht als unterhaltsamer Selbstzweck gesehen werden. Geweckt wird die Aufmerksamkeit für ein Preisausschreiben häufig durch Direct Mails mit Response-Elementen oder durch die Kundenzeitschrift.

PRE-SALES MANAGER    Kundenberater für potentielle Neukunden eines bestimmten Produkts oder einer Dienstleistung

PRE-SALES-MASSNAHMEN Alle Maßnahmen, die zum Einholen von Informationen über spezifische Kundenbedürfnisse und zur Adressqualifizierung dienen, vor Beginn von verkaufsfördernden Maßnahmen. Z.B. über Teleselling.

PRETEST/POSTTEST Überprüfung der Akzeptanz/Gestaltung eines Produktes vor bzw. nach der Einführung.

PRICE-OFF Sonderangebotsaktionen / Preisreduktion.

PRIZE INDEMNITY INSURANCE hilft, die Volatilität in der Bilanz zu verringern, wenn ein großer Gewinnspielpreis angeboten wird. Das Bereitstellen von großen Preisen bei Veranstaltungen kann dem Veranstalter erhebliche Mehrwerte bringen.

PRODUKTCODE-GEWINNSPIELE Vor wenigen Jahren hat das Thema große Aufmerksamkeit erfahren, als der europäische Gerichtshof (EuGH) die deutschen Regelungen, die die Koppelung eines Gewinnspiels an einen Warenerwerb verboten haben, für unvereinbar mit den europäischen Richtlinienvorgaben erklärte. Seitdem kann auch in Deutschland die Teilnahme an einem Gewinnspiel vom Erwerb einer Ware abhängig gemacht werden. Jeder Einzelfall mus allerdings sorgfältig geprüft werden, da es nach wie vor wettbewerbsrechtliche Grenzen gibt. So bleibt zum Beispiel eine Koppelung von Gewinnspiel und Produktkauf dann unzulässig, wenn dadurch die Entscheidungsfreiheit der Kunden durch die Anreize des Gewinnspiels unangemessen und unsachlich beeinflusst wird. Produktcode-Gewinnspiele, Deckelcode- und Kronenkorken-Promotions werden in der Regel in Verbindung mit einer Gewinnspielversicherung veranstaltet.

Produktcode-Gewinnspiele findet man heute insbesondere im Lebensmittelhandel. Große Markenartikelfirmen versuchen damit, die Entscheidung der Verbraucher zu beeinflussen, wenn sie vor dem Supermarktregal stehen. Kaum eine Produktgruppe bleibt dabei aus, am bekanntesten sind in diesem Zusammenhang wohl die Kronkorken-Gewinnspiele, denen sich mittlerweile fast keine Brauerei mehr verschließt. Inzwischen sind auch alkoholfreie Getränke dabei, aktuell das HASSIA-Glückswürfeln. Ein sehr bekanntes Beispiel in diesem Zusammenhang ist McDonalds mit seinem jährlichen Monopoly-Spiel.

PROMOTION, PERSONAL-PROMOTION, INDOOR-PROMOTION, OUTDOOR-PROMOTION Verkaufsförderung durch spezielle, aufmerksamkeitsstarke Aktionen (Coupons, Rabatte, Sampling, Events, Verkostungen), um das Interesse und die Aufmerksamkeit für ein Produkt beim Verbraucher zu steigern. Verkaufsförderung mittels Promoter/in, meist in einem Outlet, wird als Personal-Promotion bezeichnet. Im Raum heißt sie „Indoor“ und draußen „Outdoor“.

Die klassische Marketingdefinition basiert auf den 4 P: Product, Price, Place, Promotion. In dieser Version umfasst Promotion alle werblichen Aktivitäten bzw. die Kommunikationspolitik. Im deutschen Sprachgebrauch hat es sich allerdings eingebürgert, den Begriff inhaltlich enger zu fassen. So versteht man unter Promotion in erster Linie VKF-Aktionen (eigentlich Sales Promotion) bzw. Kommunikationsinstrumente, die auf direkten Verkauf zielen, insbesondere Einsätze von Promotionsteams, Samplings, Zugaben, Couponing.

PROMOTION-MIX Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen ein Wirtschaftsunternehmen die am Verkauf seiner Leistungen beteiligten Personen oder Institutionen bei dieser Tätigkeit unterstützt. Nach den Zielgruppen der Verkaufsförderung sind folgende Fälle zu unterscheiden:

  • Handels-Promotions: Verkaufsförderungsmaßnahmen, die sich an die Handelsunternehmen insgesamt bzw. an einzelne Mitglieder dieser Unternehmen richten. Instrumente der Handelspromotions sind Kauf-, Umsatz- und Wiederkaufnachlässe, Mengenrabatte, Gemeinschaftswerbung, Werbung mit eingedruckten Händleradressen, die Schaffung materieller Anreize, Verkaufsaktionen und Verkaufswettbewerbe, Händler-Prämien, Händlerhilfen, Displaywerbung, POP-Werbung.
  • Außendienst-Promotions: Verkaufsförderungsmaßnahmen, die Mitglieder der Außendienstorganisation als Zielgruppe haben. Instrumente der Verkaufspersonal-Promotions sind Bonus, Wettbewerbe, Verkaufstreffen.
  • Verbraucher-Promotions: Verkaufsförderungsmaßnahmen, die sich unter Umgehung der unternehmensexternen Organe der Absatz-wirtschaft direkt an die Letztverbraucher wenden. Instrumente der Verbraucher-Promotion sind Warenproben und -muster, Gutscheine, Rückerstattungsangebote, Preisnachlässe und Sonderpreise, Prämien, Preisausschreiben, Sammelmarken, Vorführungen, Zugaben, Preisrätsel, Verlosungen.

PUBLIC RELATIONS-MANAGER Kontaktperson zur Presse, Öffentlichkeitsarbeit

Q

QUICK RESPONSE CODE QR-CODE (englisch quick response = schnelle Antwort) ist ein zweidimensionaler Code, der von Mobilgeräten ausgelesen werden kann. Codes, die von Smartphones, Handys und Tablets eingescannt und ausgelesen werden können, in denen z.B. Web-Adressen und Telefonnummern, aber auch freier Text, Logos und Bilder untergebracht werden können. Zweidimensionaler, quadratischer, schwarz weißer Code, der mit einer Software per Smartphone ausgelesen werden kann und als Werbemittel zu weiteren Produktinformation (Videos, Website) führt

QUOTE Der Begriff Quote (oder auch Gewinnquote) kommt aus der Welt des Glücksspiels. Unter einer Quote versteht man bei einem Glücksspiel oder einer Wette in der Regel den Faktor, um den der Einsatz im Gewinnfall vor der Auszahlung multipliziert werden muss. Über diesen Weg lässt sich über die Gewinnquote die Gewinnsumme bzw. der Reingewinn berechnen. Man unterscheidet in feste Quoten (bei denen die Gewinnsumme bei Abschluss der Wette festgelegt ist) und in variable Gewinnquoten, bei denen sich die Gewinnsumme aus einem Teil der Einsätze zusammensetzt, die Gewinnquote ist somit bei Abschluss der Wette unbekannt. Bei festen Quoten wetten die Spieler in der Regel gegen einen Buchmacher. Bei variablen Quoten tritt der Buchmacher nur als Vermittler auf, die Spieler wetten untereinander.

In Europa (mit Ausnahme von Großbritannien) wird die Gewinnquote in der Regel als Bruttoquote angegeben, das heißt als Zahl mit der man seinen Einsatz multiplizieren muss um den Auszahlungsbetrag zu errechnen. Geht man also eine Wette mit der Gewinnquote 4 ein und wettet mit einem Einsatz von einem Euro, so erhält man (im Gewinnfall) 4 Euro ausbezahlt. Aus diesen Werten lässt sich nun der Nettogewinn oder der Reingewinn berechnen, in dem man vom Auszahlungsbetrag den Einzahlungsbetrag abzieht.

R

RABATT Einkaufsvorteil in Ware oder Geld, der zumeist an eine bestimmte Abnahmemenge gekoppelt ist. Rabatte sind das am meisten gebauchte aber auch sehr einfallsloses Promotionmittel.

RACK Regal, Verkaufsständer

RACK JOBBER Hersteller oder Großhändler, der in Handelsbetrieben Regale oder Verkaufsflächen mietet und dort auf eigene Rechnung Waren anbietet. Großhändler, der im Einzelhandel einen eigenen Raum zum Verkauf gestellt bekommt und eigene Ware anbietet, die das Gesamtsortiment ergänzen

RANGE Das Gesamtangebot einer Marke.

RANKING Eine Rangliste oder Rangordnung.

RECKZONE Regalbereich über 1,80 m Höhe. In der Regel sind dort Produkte mit geringer Gewinnspanne sowie Artikel, die die Warengruppen unterstreichen, platziert.

RECRUITING Unter Recruiting werden alle Maßnahmen verstanden, die dazu beitragen, offene Positionen zur richtigen Zeit, in der richtigen Anzahl durch Mitarbeiter in der erforderlichen Ausbildungsqualität und Persönlichkeitsstruktur zu besetzen.

REGEN- ODER NIEDERSCHLAGSPROMOTION

REGIEBETRIEB Ein Outlet, das dem Handelsunternehmen selbst gehört und zentral gesteuert wird. Hier sind nur Mitarbeiter des Handelsunternehmens tätig.

REICHWEITE Maß für die Größe der regelmäßigen Nutzerschaft, bei Zeitschriften weitester Leserkreis, bei Funk und TV weitester Hörer- bzw. Seherdkreis. Auch die schönsten Promotions bringen nichts, wenn sie keine Reichweite bekommen.

RELAUNCH Wiedereinführung eines veränderten Produkts in den Handel. Reaktivierung. Aktualisierung eines Produkts durch Neugestaltung von Qualität, Design, Verpackung, Werbung usw., um diese wieder/weiterhin interessant zu machen.

RELEVANT SET Produkte, die dem Verbraucher bekannt sind und daher beim Einkauf gezielt gesucht und erworben werden. Hat sich zu einem wichtigen und etablierten Begriff im Marketing entwickelt und bezeichnet die Auswahl von Produkten oder Marken, die sich im Bewusstsein des Verbrauchers festgesetzt haben, und nach denen er bei seinem Einkauf/Konsum gezielt sucht. Der Kaufprozess findet dabei in einem mehrstufigen Selektionsprozess statt, beginnend bei der Überprüfung des Available Sets, d. h. den überhaupt verfügbaren Angeboten. Der Prozess setzt sich fort über das Processed Set (vertraute Marken) sowie das Accepted Set (akzeptierte Marken) und endet beim präferierten Produkt. Alternativ wird sich für ein Produkt aus dem Evoked Set entschieden, d. h. der Produkt- oder Markenalternative, an die sich der Konsument erinnert, wenn die präferierte Marke nicht verfügbar ist.

REPORTING Unter dem Begriff Reporting versteht man die Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Erarbeitung, Weiterleitung, Verarbeitung und Speicherung von Informationen in Form von Berichten. Als Berichte werden für eine übergeordnete Zielsetzung zusammengefasste Informationen verstanden. Zu jeder Promotion gehört ein ausführliches Reporting während und nach der Promotion.

RESPONSE Als Response wird der Rücklauf bzw. die Reaktion auf eine Werbeaktion wie z.B. Anfragen, Bestellungen etc. bezeichnet. Ein Response-Element gibt die gewünschte Möglichkeit zur Reaktion vor (Coupon, Antwortkarte, Tel.-Nummer etc.). Auch Antwort-Element genannt.

RESPONSE-MANAGEMENT Unter Response-Management versteht man die Bearbeitung der Response wie das Erfassen der Reagierer, die Verarbeitung der Retouren sowie das Fulfillment.

RESTANTENERHEBUNG Erhebung nicht verkaufter Ware, die zurückgenommen wird.

RESTLAUFZEIT Die Zeit von heute bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf der Packung.

RETAIL AUDIDatenerhebung im Einzelhandel.

RETAIL-PROMOTION Individuelle Einzelhandelspromotion.

RISIKO der Gewinnausschüttung. Siehe Gewinnversicherung.

ROADSHOW  Outdoor-Event / Eventmarketing auf der Straße oder öffentlichen Plätzen

ROI Return on Invest(ment) Zurückfluss an Einnahmen, als Folge der Ausgaben für die Kundengewinnung. Der ROI ist der Faktor, der in nackten Zahlen bemisst, ob sich eine Investition zur Kundengewinnung gelohnt hat.

ROLL OUT Ausdehnung bestimmter Maßnahmen. In der Regel folgt nach einer Testphase die Roll Out-Phase.

ROMI Return on Marketing Invest Die Rentabilität von Marketingkampagnen kann damit berechnet werden. Als Unternehmer sind Sie mit den wichtigsten Kennzahlen Ihres Unternehmens bestens vertraut. So kennen Sie Ihre Kosten, Umsatz, Gewinn und Marge. Und berechnen daraus, ob sich Ihre unternehmerischen Tätigkeiten lohnen. Üblicherweise mittels Standards wie dem ROI oder anhand einer Deckungsbeitragsrechnung.

Eine solche Berechnung lässt sich auch für Marketingkampagnen durchführen – egal ob es sich dabei um Bannerkampagnen, Google Adwords oder ein anderes CPC-basiertes Werbeprogramm handelt. Für die Berechnung werden Kennziffern wie Kosten für Werbekampagnen und daraus erzielte Umsätze und Gewinne in ein Verhältnis zueinander gesetzt: dem Return on Marketing Investment (ROMI). Der Erfolg einer Marketingkampagne ist somit genau bezifferbar.

ROTE WARE Fachbezeichnung für Heizungen

RUBBELKARTEN/-LOSE Viele Rubbellos Anbieter ermöglichen ihren Spielern den spannenden Spielspaß mit Gratis Rubbellosen ohne Einzahlung. Diese Möglichkeit ist optimal für Spieler, die Unterhaltung suchen und sich auf den Glücksspielplattformen erst einmal orientieren und die Spiele ausprobieren möchten. Man braucht sich keine Gedanken um Einsätze zu machen und kann zu jeder Zeit und weltweit von überall spielen. Möglich ist dies durch die Optimierung der Webseiten und Game Plays für alle mobilen Geräte wie Handy und Tablet. Sobald man einige Erfahrungen sammeln konnte und seine persönliche individuelle Glückssträhne festgemacht hat, können die Spieler auf Echtgeld umsteigen. Dann lassen sich reale Geldeinsätze tätigen und große Gewinne können generiert werden.

RUBBEL-GEWINNSPIEL Hier bekommt man zur Teilnahme im Handel zu jedem Kauf ein Rubbellos und kann damit entweder sofort etwas gewinnen oder ist berechtigt, sich auf einer Landingpage für eine Verlosung anzumelden.

RÜCKLAUF­ABSICHERUNG Absicherung unerwartet hoher Rückläufe im Rahmen von Consumer und Trade Promotions, wie Geld-zurück- und Gratis Testen Aktionen oder Sammel- und Prämien-Aktionen. Diese spezielle Art der Versicherung soll das Renommees und das Marketingbudget des Unternehmens schützen, falls die Einlösekosten einer Verkaufsförderung die Erwartungen übertreffen.

S

SALES  Verkäufe

SALES EFFICIENCY Teil des Marketings, der sich mit der Optimierung der Verkaufsaktivitäten mittels EDV befasst (Datenbanken mit allen kundenspezifischen Daten, Adresspflege, Besuchsplanung, Statistiken). Wird eingesetzt zur Erleichterung und Optimierung der Arbeit des Außendienstes sowie zur Protokollierung der Verkaufsergebnisse für den Kunden.

SALES FORCE Außendienst

SALES FOLDER illustrierter Prospekt zur Unterstützung des Abverkaufs

SALES MAN Vertreter

SALES MANAGER Verkaufsleiter, Vertriebsleiter

SALES PROMOTION Die Gesamtheit der Verkaufsförderungsmaßnahmen gegenüber den Absatzmittlern (Handel u.a.). Als Verkaufsförderung werden innerhalb der Kommunikationspolitik des Marketings alle zeitlich befristeten Aktivitäten mit Aktionscharakter zusammengefasst, die der Aktivierung der Marktbeteiligten (Vertriebsorgane, Händler, Kunden) zur Erhöhung von Verkaufsergebnissen dienen und andere Marketing-Maßnahmen unterstützen.

SALES RESEARCH Verkaufsforschung, Verkaufsanalyse. Teil des Marketings, der sich mit der Erforschung von Märkten (u.a. Produktplanung, Marktausschöpfungspotentialen, Absatzpotentialen) und der Analyse der Umschlaggeschwindigkeit, Akzeptanz, Platzierung der Produkte usw. beschäftigt. Beantwortet Fragen wie: Wo kann ich wann was am besten verkaufen? Wie und nach welchen Kriterien kann ich besser platzieren? Wie wird mein Produkt aufgenommen? Warum läuft mein Produkt in dieser Region nicht? usw.

SALES-FOLDER Prospekt mit wichtigen Produkt- und/oder Herstellerinformationen für Handelspartner. Hier werden auch Gewinnspiele präsentiert, die Hersteller für den Handel entwickelt haben.

SALES SHEET Einseitiges Werbeblatt mit kurzer, knapper Werbebotschaft für Handelspartner.

SAMMEL-/TREUE-AKTION

SAMMEL-/TREUE- UND PRÄMIENAKTIONEN Im Rahmen einer Sammel-/Treueaktion erhalten die Teilnehmer für eine bestimmte Anzahl von Kaufbelegen Treue-Prämien. Die Prämien werden entweder  gratis oder gegen Zuzahlung ausgegeben. Das Clearing solcher Aktionen erfolgt entweder analog (händische Auszählung/Prüfung) oder digital. 

Ob Kundenclub, Mehrwertprogramm, Statuskonzept, Prämienshop oder Bonuspunktesystem: Prämienprogramme gewinnen und binden Kunden, sichern und steigern den Umsatz. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und Punkte sammeln macht Shoppen noch attraktiver. Prämien sind hervorragend geeignet um Wertschätzung auszudrücken und Anreize zu schaffen – und dies sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitern. Loyalty-Programme sind deshalb ein bewährtes Tool, um Kunden etwas Gutes zu tun oder Mitarbeiter zu motivieren.

Bei der richtigen Prämie zücken Konsumenten erst ihr Portemonnaie und dann ihre Schere, um mit Begeisterung Coupons auszuschneiden und in ein Sammelheft einzukleben. Oder sie sammeln motiviert Packungscodes und Kassenbons, um diese online in eine Prämie einzutauschen.

SAMPLE Muster/Probe.

SAMPLING Abgabe von Warenmustern im Rahmen einer Verkaufsförderungsaktion. Distribution von Gratisproben. Entweder mittels Promotion-Personal am POS oder an anderen hochfrequentierten Zielgruppen-Kontaktorten. Alternativ über Werbeträger wie z. B. als Mailing, Haushalts-Wurfsendung, Paket- oder Zeitungsbeilage etc. Oft auch als sog. „Cross-Channel-Sampling“, wenn z. B. Samples eines neuen Snackprodukts im Fitness-Studio oder im Bekleidungsgeschäft ausgegeben werden

SAMPLINGKONTAKTE     Anzahl Konsumenten, die ein Give away erhalten haben

SB-GESCHÄFT (SB) Lebensmittelgeschäft mit einer Verkaufsfläche bis 400 m². (Definition: Trade Dimensions)

SB-WARENHAUS (SW) SB-Geschäft in dezentraler Lage mit einer Verkaufsfläche über 5.000 m², in dem ein warenhausähnliches Sortiment angeboten wird.
(Definition: Trade Dimensions)

SCHÄTZSPIELE Bei einem Schätzspiel befüllen Sie z. B. ein Behältnis Ihrer Wahl z.B. mit Golfbällen, Schrauben, Münzen, Kaffeebohnen oder sonstigen Gegenständen. Der Teilnehmer, der die Anzahl oder das Gewicht der Gegenstände richtig schätzt, gewinnt einen attraktiven Hauptpreis. HAPPY Secure Promotions übernimmt gegen Zahlung einer Einmalvergütung, die nur einen Bruchteil des Preisgeldes beträgt, im Gewinnfall die Auszahlung des Hauptpreises!

SCHNEEWETTE (siehe Conditional Renate Sport)

SEDCARD Auch Castingbogen genannt. Beinhaltet alle Informationen über einen Bewerber inkl. Foto z.B. für eine Außendiensttätigkeit.

SELBSTSTÄNDIGER EINZELHANDEL (SEH) Inhabergeführte Einzelhandels-Geschäfte wie u. a. die klassischen „Tante-Emma-Läden“.

SELL-IN Reinverkauf von Produkten in den Handel.

SELL-OUT Rausverkauf aus dem Handel.

SELL-IN- SELL-OUT-KONZEPTE Hinein- und Abverkaufskonzepte für den Handel.

SERVICE FEE Dienstleistungs-Gebühr, z.B. Agenturhonorare.

SHOPPING-CENTER Ein Einkaufszentrum, auch Shoppingmall/Shopping Mall (kurz Mall), Shoppingcenter/Shopping Center beziehungsweise Shopping Center, ist eine räumliche und organisatorische Konzentration von Einzelhandelsgeschäften und Dienstleistungsbetrieben unterschiedlicher Branchen und gegebenenfalls anderen Angeboten wie Fitnesszentren oder Kinos.

SHOPPER-TYP Begriff aus dem Shopper-Marketing. Auf Marktforschung gestützter Versuch, die Kunden auf der Verkaufsfläche in unterschiedliche Gruppen zu fassen. Diese Gruppen sollten jeweils idealtypische kaufrelevante Persönlichkeitsstrukturen besitzen, die innerhalb der Gruppe sehr homogen sind, sich jedoch zu anderen Gruppen möglichst heterogen abgrenzen lassen. Die Theorie von der Shoppertypologie basiert auf der Annahme, dass sich ein bestimmter Shopper-Typ in unterschiedlichen Kaufsituationen konsistent analog seines gemessenen, idealtypischen Persönlichkeitsprofils verhält.

SHOPPING-MISSION Begriff aus dem Shopper-Marketing. Im Gegensatz zur Shoppertypologie (s. o.) orientiert sich die Theorie der Shopping-Mission nicht vornehmlich an Persönlichkeitsprofilen, sondern daran, zu welchem Zweck, welcher Tages-/Wochenzeit und in welcher Produktkategorie gekauft wird.

SHOP-IN-SHOP-SYSTEM „Laden im Laden“: In einem Verkaufsraum werden durch optische Abgrenzungen kleine Bereiche für ein bestimmtes Warenangebot geschaffen.

SICHTZONE Regalbereich zwischen „1,40 – 1,80 m“ Höhe. Hauptsehfeld. In der Regel sind dort Premiumprodukte und Spezialitäten, deren Abverkauf besonders gefördert werden soll, platziert.

SINGLE-OPT-IN (SOI) Beim Single Opt-in (dt. einfaches optieren) handelt es sich um eine einfache Bestellung / Anmeldung (z. B. für den Bezug eines Newsletters). Beim Single-Opt-in muss diese Bestellung / Anmeldung nicht wie beim Double-Opt-in bestätigt werden.

SLOTMACHINE ist der englische Ausdruck für einen Spielautomaten. Unter Slotmachines oder Spielautomaten versteht man eine besondere Form des Glücksspiels. Slotmachines oder Spielautomaten versuchen einen bestimmten Spielverlauf mit elektrischen oder mechanischen Hilfsmitteln zu simulieren. Um an einer Slotmachine oder an einem Spielautomaten spielen zu können, muss man in der Regel den Einsatz in Form einer Münze leisten. Umgangssprachlich spricht man anstatt von Slotmachine oder Spielautomat auch vom „Einarmigen Banditen“. Der Name ist dabei eine Generalisierung aus dem umgangssprachlichen Namen für die erste Slotmachine, die 1889 entwickelt worden ist. Der eine Arm ist dabei der Mechanismus zum Auslösen eines Spiels. Der Arm des „Einarmigen Banditen“ befindet sich zumeist an der Seite der Automaten, wird er gezogen, beginnt die Spielsimulation.

Es gibt Spielautomaten oder Einarmige Banditen, die der reinen Unterhaltung dienen (wie zum Beispiel Flipperautomaten), hier wird im Spielverlauf kein Gewinn ausgeschüttet. Andere Slotmachines simulieren den Verlauf eines Glücksspiels, an dessen Ende man u.U. den (mehrfachen) getätigten Einsatz zurückerhalten kann.

Spielautomaten oder Einarmige Banditen sind in der Lage, den Einstieg in die Spielsucht zu liefern. Bitte lesen Sie daher die Information über Spielsuchtprävention.

SOCIAL LISTENING / SOCIAL MEDIA MONITORING Beim Social Listening respektive Social Media Monitoring werden soziale Medien nach Informationen oder Hashtags durchsucht, die für ein Unternehmen relevant sind. So lässt sich beispielsweise beobachten, was Konsumenten über ein Produkt, eine Marke oder auch über die Konkurrenz schreiben – weltweit und in Echtzeit. Daraus wiederum lassen sich Trends, Chancen und potenzielle Risiken für das Unternehmen ableiten.

SOLUTION Lösung/Lösungskonzept

SONDERPLATZIERUNG Platzierung außerhalb der Stammplatzierung, i.d.R. zeitlich begrenzte Verkaufsförderungsaktion mit Normalpreisen.

SONNENSTUNDENWETTE

SORTIMENTSBREITE Anzahl verschiedener Warengruppen. Die Anzahl unterschiedlicher Produktgruppen, die im Sortiment geführt werden.
Breite Sortimente stehen somit für vielfältige Kaufoptionen = große Auswahl.

SORTIMENTSTIEFE Als Sortimentstiefe bezeichnet man die durchschnittliche Anzahl der Produkte innerhalb einer Produktgruppe, die im Sortiment geführt wird.

SPENDENWERBUNG oder auch Fundraising genannt, ist das systematische Sammeln von Spenden für eine Organisation, ein Projekt oder eine Notmaßnahme – meist per Bittbrief.

SPORTWETTEN (siehe Conditional Renate Sport)

SPORTSPIELE Belohnt werden Teilnehmer, die im Rahmen eines Fußball-, Golf-, Basketball-, oder Eishockey-Zielschießens einen erfolgreichen Schuss / Schlag / Wurf erzielen.

STAFF Belegschaft/Mitarbeiter/Personalbestand

STAMMPLATZIERUNG Erstplatzierung eines Artikels im regulären Warenträger (z.B. Regal).

STELLFLÄCHEN Anzahl der nebeneinander stehenden Artikel einer Sorte in einer Regalreihe/Kühlung. Siehe auch Facing.

STOCK KEEPING UNIT (SKU) Stockkeeping Unit (SKU) ist die alternative Bezeichnung eines Einzelartikels, für den ein EAN-Code hinterlegt ist.

STORE-CHECK Besuch von Geschäften nicht zum Zwecke des Verkaufes, sondern zur Überprüfung und Daten-/Informationsbeschaffung.

STORYTELLING Mit Storytelling lassen sich Markenbotschaften effektiv und nachhaltig vermitteln. Es geht um die indirekte Vermittlung von Botschaften und Wissen, meist in Form von Vergleichen und Metaphern. Durch die Identifikation mit der Geschichte werden Emotionen geweckt. Die inhärente Botschaft wird schneller aufgenommen, besser gespeichert und zur Weiterempfehlung positioniert. Durch die diversen Vorzüge von Storytelling ist die Methode mittlerweile auch im Marketing und in der Bildung ein beliebtes Mittel geworden.

STRATEGISCHE ALLIANZEN Knüpfen von Verbindungen wie Marke-Marke (z.B. Bacardi-Liptonice), Marke-Media (z.B. Sanella-Bunte), Marke-Region (z.B. Toblerone-Fremdenverkehrsverein Zermatt).

STRECKENBELIEFERUNG Die im Outlet bestellte Warenmenge wird von der Markenartikelindustrie direkt mit eigener Logistik oder Spedition angeliefert.

SUPERMARKT (SM) SB-Lebensmittelgeschäft mit einer Verkaufsfläche zwischen 400 und 800 m². (Definition: Trade Dimensions)

SUPERVISING (SV)   Besuch der Aktion durch den Auftraggeber oder die Agentur

SWEEPSTAKES  Preisausschreiben, Verlosung, Lotterie. Bei einem Sweepstake hat die Verlosung praktisch schon vor der Veranstaltung stattgefunden. Dabei bekommt jeder Teilnehmer im Teilnahmecoupon eine Nummer zugeordnet. Vor der Veranstaltung werden nach dem Zufallsprinzip die Gewinne einzelnen Nummern zugeordnet. Das Ergebnis wird verschlossen aufbewahrt. Nach Teilnahmeschluss werden alle Coupons ausgewertet und mit den vorher festgelegten Gewinnnummern verglichen. Nimmt jemand mit einem Coupon teil der eine Gewinnnummer trägt, hat er gewonnen. Wenn ein Coupon mit einer Gewinnnummer nicht zurückgeschickt wird, verfällt der Gewinn. Das Risiko für die Gewinnausschüttung liegt hier zwischen 0% und 100%. Das würde das Sweepstake für den Unternehmer zu einem unkalkulierbaren Risiko machen und ist deshalb nicht bedingungslos zu empfehlen. Hinzu kommt der erhebliche organisatorische Aufwand für den Abgleich der Coupons.

T

TALON Sonderverkaufsschein, auf dem die Produkte, die in einem Sonderverkaufsdurchgang verkauft werden, aufgeführt sind. Meistens mit Einkaufsvorteil.

TALONDURCHGANG   Bestandkontrolle und Optimierung der Produktpräsentation im LEH

TANKSTELLEN-SHOP SB-Geschäft mit meist straffem, „vergesslichkeitsorientiertem“ Food-Sortiment, saisonalen Nonfood-Impulsartikeln sowie Verzehrbereich. (Definition: Trade Dimensions)

TEASER 
Als Teaser bezeichnet man ein Werbe-Element, das Aufmerksamkeit erregt und Neugierde weckt, ohne jedoch eine konkrete Botschaft zu übermitteln und ohne das eigentliche Produkt zu nennen. Die Botschaft und der Name des Produktes folgen dann mit dem Rest des Werbemittels.

TECHNISCHES KAUFHAUS Kaufhaus mit tiefem Sortiment im Elektro-, Elektronik- und Technik-Bereich.
(Definition: Trade Dimensions)

TEILNAHMEBEDINGUNGEN Die Teilnahmebedingungen sind die Bedingungen, denen ein Gewinnspiel-Teilnehmer zustimmen muss, um bei einem Gewinnspiel mitmachen zu dürfen. Diese werden vom Anbieter definiert und regeln wichtige Details, die von rechtlicher Relevanz sind. Mit der Regelung von Teilnahmebedingungen können Sie sich also grundsätzlich selbst absichern und festlegen, wer an dem Gewinnspiel teilnehmen darf und was es in welcher Form zu gewinnen gibt. Mehr über Teilnahmebedingungen lesen Sie in dem Blogbeitrag „Wasserdichte“ Gewinnspiel-Teilnahmebedingungen auf Gewinnspiel-Wissen.

TEILNAHMESCHLUSS Der Begriff Teilnahmeschluss wird vor allem bei Gewinnspielen, Rätseln und Wettbewerben verwendet. Als Synonym zu dem Begriff Teilnahmeschluss bei Gewinnspielen, Rätsel oder Wettbewerb verwendet man häufig auch den Begriff Einsendeschluss Unter einem Teilnahmeschluss bei Gewinnspielen, Rätseln und Wettbewerben versteht man den Zeitpunkt, bis zu dem ein Mitspieler am Gewinnspiel oder Wettbewerb teilnehmen kann. Nimmt ein Teilnehmer nach dem Teilnahmeschluss am Gewinnspiel oder der Auslosung teil, so ist die Teilnahme nicht mehr gültig. Bei Internetgewinnspielen werden die Teilnahmeformulare häufig zum Teilnahmeschluss deaktiviert. Bei Postkartengewinnspielen, Preisausschreiben oder bei Wettbewerben ist häufig der Poststempel das Prüfkriterium.

Der Begriff Teilnahmeschluss ist gesetzlich nicht geregelt. Es liegt im Ermessen des Gewinnspiel-Anbieters, wie er diesen Begriff für sein Gewinnspiel definiert. Bei Postkartengewinnspielen kann ein Prüfkriterium für die Einhaltung des Teilnahmeschluss zum Beispiel der Poststempel sein, allerdings gibt es auch Gewinnspiel-Anbieter, die keine Teilnahmekarten mehr annehmen, die nach dem Teilnahmeschluss eintreffen (auch wenn der Poststempel dem Teilnahmeschluss entspricht). Am Besten, sie informieren sich vorab, welche Regelung der Gewinnspiel-Anbieter für die Überprüfung des Teilnahmeschluss nutzt. Der Teilnahmeschluss und die entsprechenden Prüfkriterien (zur Einhaltung des Teilnahmeschluss) werden vom Gewinnspiel-Anbieter i.d.R allerdings in den Teilnahmebedingungen des Gewinnspiels, Wettbewerbs oder Preisausschreibens bekannt geben.

TELESELLING Telefonverkauf. Tätigkeit, bei der die Produkte der Kunden mittels Telefon verkauft, promotet werden oder der Bedarf erfasst wird.

TESTIMONIAL Das bezeichnet die konkrete Fürsprache für ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Institution durch Personen, die sich als überzeugte Nutzer des Produkts, der Dienstleistung oder der Institution ausgeben. Ein Werbeformat, welches die Produktbotschaft durch persönliche Erfahrungsberichte vermittelt. Dies kann durch Normalverbraucher (Real People Testimonial), oder bekannte und berühmte Persönlichkeitrn (Celebrity Testimonial) erfolgen. Gerade bei Gewinnspiel-Promotion sollte man Testimonials von Gewinnern vergangener Gewinnspiele einsetzen. Damit wird die Glaubwürdigkeit enorm unterstützt.

TEXTIL-KAUFHAUS Kaufhaus mit den Sortimentsschwerpunkten Textilien und Sportartikel.

TELESALES MANAGER   Verantwortlicher für Verkauf und Beratung von Kunden am Telefon

TIMING   Zeitplan

TIPPSPIEL Schaffen Sie sich mit eine Webanwendung eine Plattform für eigene Tipprunden mit Kunden, Mitarbeitern oder Geschäftspartnern ganz im Branding Ihres Unternehmens, unter Ihrer eigenen Domain und mit vielfältigsten Wegen zur Refinanzierung durch die Platzierung von Sponsoren. Egal ob zur Champions League, Europa League, zur Fußball-Europameisterschaft oder-Weltmeisterschaft, zur 1. oder 2. Bundesliga.

TK Telekommunikation oder Tiefkühlkost

TOMBOLA Der Begriff Tombola leitet sich aus dem italienischen Wort tombolare ab, was ins Deutsche übersetzt so viel heißt wie „durcheinanderwerfen“. Der Plural von Tombola ist Tombolen. Bei einer Tombola handelt es sich um eine Form des Glücksspiels, dass in italienischen Lotterien seinen Ursprung hatte und dann in der Welt Verbreitung fand. Vor Beginn einer Tombola stehen die Preise fest und werden den Mitspielern bekannt gegeben. Bei einer Tombola werden die Lose der Teilnehmer dann in einer Lostrommel durcheinander geworfen (daher leitet sich der Name ab) und es wird ein Los gezogen, dass den definierten Preis gewinnt.

Die Teilnahme an einer Teilnahme wird häufig an den Eintrittspreis zu einem Event oder zu einer Veranstaltung gekoppelt, alle Teilnehmer die über den regulären Eintritt Zugang zum Event bekommen haben, nehmen so an der Tombola teil.

TONALITY Stil der Gestaltung von Werbemitteln.

TOTALISATORENPRINZIP kommt bei der Ermittlung von Gewinnbeträgen in Lotterien zum Einsatz. So auch beim traditionellen, deutschen Lottospiel 6 aus 49. Unter anderem hat das Prinzip zur Bedeutung, dass alle Geldgewinne von den Teilnehmern selbst getragen werden. Die Ausschüttungssummen orientieren sich also an den Einahmen des Veranstalters. Dabei stellt der Veranstalter selbst keine Preise darüber hinaus zur Verfügung.

Beim Spiel 6 aus 49 wird die Hälfte der entrichteten Spieleinsätze direkt als Gewinn wieder ausgeschüttet. Die tatsächlichen Gewinnsummen sind also von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. So spielt es nicht nur eine Rolle, wie hoch der tatsächliche Spieleinsatz war – der sich einfach über die Anzahl der eingegangenen Tipps errechnen lässt – sondern auch, wie viele Gewinner es in einer jeweiligen Gewinnklasse gibt.

Wie groß der Anteil der gesamten Geldsumme ist, der in eine Gewinnklasse fließt, wird von der jeweiligen Lotterie festgelegt. Beim Spiel 6 aus 49 gibt es seit neustem neun Gewinnklassen. Jeder Gewinnklasse steht ein fester Anteil der eingegangenen Geldsumme zur Verfügung, die in jedem Fall ausgeschüttet wird. Ausnahmen gibt es jedoch in den beiden höchsten Gewinnklassen. Da deren Anforderungen nicht bei jeder Ziehung erfüllt werden, ist dort eine Jackpotbildung möglich. So kann auch durchaus eine Gewinnsumme bereitstehen, die weit über den Einnahmen des Veranstalters für eine Ziehung liegt. Sollte in der zweiten Gewinnklasse jedoch kein Spieler zur Verfügung stehen, der die notwendigen Anforderungen erfüllt hat (sechs richtige Gewinnzahlen ohne Superzahl), zeitgleich aber ein Spieler die sechs Gewinnzahlen und die Superzahl richtig prognostiziert haben, so gewinnt dieser die Jackpotsummen beider Gewinnklassen. Auch da ist im zugrundeliegenden Totalisatorenprinzip verankert.

TOURENPLANUNG   Damit eine Promotionaktion effizient durchgeführt werden kann, ist eine detaillierte Planung der Tour unerlässlich. Hier werden Termine und Aktionsorte festgelegt.

TOTAL-QUALITY-MANAGEMENT (TQM) Führungsmethode, die auf der Mitwirkung aller Mitarbeiter eines Unternehmens beruht, „die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellen der Kunden auf langfristige Geschäftserfolge sowie auf Nutzen für die Mitarbeiter des Unternehmens und für die Gesellschaft zielt“.

TOTAL STORE Erfassung aller Warenbewegungen, Veränderungen und Einflussgrößen über einen bestimmten Zeitraum in einem Outlet.

TRADE Handel.

TRADEMARKETING Handelsmarketing.

TRADE. UND CONSUMER-PROMOTION
Teil der Verkaufsförderung , damit soll der Handel über das Produkt informiert und zum engagierten Verkauf animiert werden. Dazu gehören
  • Werbemittel , die zur Gestaltung des Ladens eingesetzt werden,
  • Ladenbaukonzepte,
  • Ausstellungen,
  • Ordermaterialien,
  • Prospekte und
  • der Einsatz von Propagandisten .
Damit soll eine positive Atmosphäre geschaffen, das Image von Hersteller und Marke verbessert sowie Produktkenntnisse und Motivation zum Verkauf bei den Verkäufern gefördert werden.

Auch: Absatzförderung, Promotion. Teil des Kommunikations-Mix. Instrument, das zeitlich gezielt zur Aktivierung der Marktbeteiligten (Vertrieb und Händler einerseits, sowie Konsumenten andererseits) und damit zur Absatzsteigerung eingesetzt wird. Im Vergleich zu den Kommunikationsinstrumenten Werbung und Öffentlichkeitsarbeit ist die Verkaufsförderung das vergleichsweise kurzfristige Instrument). Mit Trade Promotions (Teil der Verkaufsförderung) soll der Handel über das Produkt informiert und zum engagierten Verkauf animiert werden.

Je nach Zielgruppe der Verkaufsförderung werden unterschieden:

  • AUSSENDIENST-PROMOTION (Staff-Promotion)
  • HÄNDLER-PROMOTION (Trade bzw. Dealer Promotion)
  • VERBRAUCHER-PROMOTION (Consumer Promotion)

TRADING DOWN Die bewusste Herabsetzung von Leistung und Qualität eines Produkts, eines Sortiments, einer Verkaufsstelle oder eines Services. Diese Herabsetzung ist oft verbunden mit einer Preissenkung.

TRADING UP Die bewusste Anhebung von Leistung und Qualität eines Prudukts, eines Sortiments, einer Verkaufsstelle oder eines Services. Diese Anhebung hat zumeist einen strategischen Hintergrund und ist oft verbunden mit einer Preissteigerung.

TRAFFIC  Zahl der Besucher, die an einem Aktionsstandort vorbeikommen. Das englische Wort Traffic, deutsch Verkehr, bezeichnet die Anzahl der Personen die eine Website und deren Unterseiten aufrufen, bzw. besuchen. Oder die auf einen Messestand bzw. in ein Ladenlokal kommen. Traffic wird sehr gerne mit Gewinnspielen unterstützt.

TRAY Verpackungseinheit, entweder eine Pappkartonage mit Folie oder nur eine Folienummantelung.

TRESOR-GEWINNSPIEL Wird meist am POS Und auf Events eingesetzt. Die Teilnehmer können einen beliebigen Code eingebe. Wenn der richtig ist, öffnet sich der Safe und der darin liegende Preis ist gewonnen. Tresor-Gewinnspiele sind in der Regel versichert. Tresor-Gewinnspiele kann man aber auch online veranstalten. Tresor-Gewinnspiele sind Publikumsmagnete. Mehr darüber im Blog „Gewinnspiel Wissen“ sowie bei HAPPY Marketing Solutions und HAPPY Secure Promotions.

U

UMBRANDEN Vorhandene Visibility durch andere oder neue Visibility ersetzen. Auch dabei können Gewinnspiele unterstützen, denn sie erreichen eine hohe Reichweite, wirken emotional und haben hohe Erinnerungswerte.

UMSCHLAGSPIELE Teilnehmer ziehen aus einem Set eine definierte Anzahl an Glücksumschlägen. Je nachdem, wie viele Gewinnsymbole gezogen werden, winkt der abgesicherte Hauptpreis oder Sponsorenpreis.

UNIQUE SELLING PROPOSITION (USP) Alleinstellungsmerkmal. Einzigartiges Verkaufsargument eines Produktes, durch das sich die Ware/das Produkt von der Konkurrenz unterscheidet. Der USP 
ist der einzigartige Produktnutzen, mit dem sich ein Produkt von den Wettbewerbern im Markt absetzt. Der Produktnutzen sollte für die Konkurrenz uneinholbar sein (Alleinstellungsmerkmal).

UWG Der Begriff UWG bezeichnet das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist im deutschen Recht die gesetzliche Grundlage der Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs. Es gehört zum so genannten Lauterkeitsrecht. Das UWG regelt das Marktverhalten der einzelnen Unternehmen und entspricht daher Vorschriften, die in anderen Rechtsordnungen etwa als „Marktrecht“ oder „Recht der Geschäftspraktiken“ (trade practices law) bezeichnet werden.

Das UWG dient dem Schutze der Mitbewerber, der Verbraucher und Marktteilnehmer vor unlauterem Wettbewerb. Ziel des UWG soll es sein, das Interesse der Allgemeinheit an einen unverfälschten Wettbewerb zu gewährleisten. Das UWG bekommt vor allem durch seinen Paragraphen 4 Bedeutung im Zusammenhang mit Gewinnspielen. Im Paragraphen 4 Nr. 5 des UWG wird definiert, dass bei Gewinnspielen und Preisausschreiben mit Werbecharakter die Teilnahmebedingungen klar geregelt sein müssen, da es sich ansonsten um einen Fall von unerlaubten Wettbewerb handelt. Quelle: §4, UWG

Im Einzelnen gewährt das UWG Unterlassungs-, Schadensersatz-, Beseitigungs-, Gewinnabschöpfungs- und Auskunftsansprüche. Seit seinem Inkrafttreten im Jahr 1896 wurde es häufig novelliert, umfassend zuletzt 2015.

V

VERBRAUCHERMARKT (VM) SB-Geschäft mit Lebensmittelsortiment und einer Verkaufsfläche über 1.500 und unter 5.000 m². (Definition: Trade Dimensions)

VERBRAUCHER-PROMOTION (Consumer Promotion): Maßnahmen, die sich direkt an die Konsumenten richten und am POS, bei Messen, kulturellen und sportlichen Events etc. ebenso wie im Rahmen von Direktwerbung erfolgen (z.B. Verteilung von Produktproben, Produktpräsentationen, Sonderpreise, Gewinnspiele).

Je verlockender das Versprechen für die Käufer ist und je erfolgreicher damit die Aktion verläuft, desto höher wird für den Veranstalter das Risiko eines unerwartet und in dieser Höhe so nicht budgetierten Rücklaufs.

An dieser Stelle kommen Promotion-Absicherer wir HAPPY Secure Promotions zum Einsatz, die gegen eine feste Vergütung das Risiko der Promotion übernehmen. Denn es mag komisch klingen. Aber bei Übererfolg (Over Redemption) gibt es ein echtes finanzielles Problem für das Unternehmen. Deshalb werden solche Promotion sehr gerne gegen eine Fixed Fee mit oder ohne Selbstbeteiligung abgesichert.

VERSICHERUNG DER GEWINNE Viele Unternehmen setzen bereits seit langem auf versicherte Gewinnspiele. Das Geheimnis: Sie lassen das Gewinn-Ausschüttungsrisiko versichern. So können selbst bei bescheidenen Budgets sehr hohe Gewinnsummen ausgelobt werden, bezahlt wird nur die Versicherungsprämie. Der Nachteil für den Endkunden ist, dass die Gewinnchance nur sehr sehr klein ist.

VERLOSUNG Die Klassiker unter den Gewinnspielen, bei dem keine Teilnahmequalifikation erfüllt werden muss, ist ein Gratis-Verlosungs-Gewinnspiel. Alleine die Aufmerksamkeit durch die Teilnahme zählt. Für den Endkunden ist das einfach und attraktiv, für den Unternehmer allerdings teuer. Unter allen Teilnehmern bis zu einem bestimmten Termin werden die ausgelobten Gewinne von einer Glücksfee oder einem Zufallsgenerator gezogen. Die ausgelobte Gewinnsumme ist voll aus dem Budget zu finanzieren. Gerne werden Gewinne aus dem eigenen Sortiment eingesetzt – einerseits um zu sparen – andererseits erhofft man sich eine Beschäftigung mit den Produkten. Verlosungs-Gewinnspiele leiden oftmals an unzureichenden und unattraktiven Gewinnen, die nicht das volle Teilnehmerpotential ausschöpfen.

VERSICHERTES GEWINNSPIEL Siehe Gewinnspielversicherung

VERTIKALBLOCK Präsentation von Artikeln eines Segments in klar abgegrenzten Blöcken im Regal von oben nach unten.

VISIBILITY Schaffung von „Sichtbarkeit“ durch Anbringung von Werbematerial für ein Produkt oder eine Marke im Outlet. Hier spricht man dann von On-Pack-Promotion.

VISIT-CALL-VISIT Besuch-Anruf-Besuch. Konzept, das Außendienst und Teleselling sinnvoll und effektiv verbindet und so die Kosten für die Auftraggeber optimiert.

VK-PREIS  Verkaufspreis

VKF Verkaufsförderung. Siehe Promotion.

VORORDER Vorbestellung. Order, die vor Saisonanfang platziert wurden.

W

WARENHAUS (WH) Geschäft in City-Lage mit breitem Sortiment, vor allem der Bereiche Bekleidung, Textilien, Haushaltswaren und Lebensmittel, die nach Warengruppen getrennt in Fachabteilungen in Bedienung oder Selbstbedienung angeboten werden.
(Definition: Trade Dimensions)

WARENWIRTSCHAFTSSYSTEM (WWS) Software, die den gesamten Warenfluss vom Einkauf bis zum Verkauf für jeden einzelnen Artikel lückenlos mengen- und wertmäßig erfasst und die flankierenden Planungs- und Steuerungsprozesse unterstützt.

WERBEKOSTENZUSCHUSS (WKZ) Beiträge, für die der Industriepartner eine direkte, zweckgebundene Gegenleistung erhält. Es handelt sich um Abverkaufsförderungs-Maßnahmen seitens des Handels für die Produkte, die geführt werden. WKZ werden oft in Verbindung mit Promotions gezahlt.

WERBESPIELE, auch englisch Ad-Games (Ad von Advertising = Werbung), bezeichnen Spiele, die einerseits zur Unterhaltung der Konsumenten eingesetzt werden, andererseits zum Sammeln der Teilnehmerdaten für weitere Werbezwecke dienen. Werbespiele sind im World Wide Web weit verbreitet und meinen Spiele mit kommerziellem Hintergedanken, der jedoch auf verschiedenste Weise ausgeprägt sein kann. Werbespiele sind Spiele, die versuchen, Werbung auf unterhaltsame Art und Weise zu verkaufen. Werbespiele verbinden Werbung und Unterhaltung miteinander. Auch die englische Wortkombination Advertainment (gebildet aus den Worten Advertising, engl. werben, und Entertainment, engl. Unterhaltung) hat sich als Synonym eingebürgert. Vor allem im Zeitalter des Internets gewinnen Werbespiele immer mehr an Bedeutung. So gibt es mittlerweile tausende Computerspiele im Internet, die auf der Flash-Technologie beruhen und versuchen Werbung und Unterhaltung miteinander zu verbinden.

Artverwandt ist hierbei der Begriff Advertainment, der bereits an anderer Stelle näher betrachtet wurde. Der Begriff Advertainment setzt sich im Wesentlichen aus zwei englischen Begriffen zusammen, die als Anglizismus auch Verwendung in der deutschen Sprache finden. Genauer sind hierin die Worte ,Advertising‘, was so viel wie Werbung bedeutet und ,Entertainment‘, also Unterhaltung im weitesten Sinne versteckt. Durch diese Erklärung des Wortstammes wird auch klarer was Werbespiele beabsichtigen, bzw. wie der Hintergedanke der Anbieter funktioniert. Dies soll jedoch keineswegs die Veranstalter solcher Spiele verurteilen, da es ja oft im Interesse aller Beteiligten ist, wenn beispielsweise ein Gewinnspiel Preise mit Werbezwecken verlost. Anders ausgedrückt soll dies bedeuten, dass sich wohl niemand beschwert, wenn er einen Porsche gewinnt, nur weil der Sinn des Gewinnspiels war eben dieses Auto zu bewerben. Bei seriösen Anbietern kann es sich im Gewinnspiel-Bereich, trotz Werbezwecken, also durchaus um eine Win-Win Situation handeln, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Werbespiele sind deshalb oft an Gewinnspiele gekoppelt, um die Attraktivität des Werbespiels zu steigern und so den Marketing-Nutzen des Werbespiels zu optimieren!

Etwas komplizierter verhält es sich, wenn Werbespiele darauf abzielen persönliche Daten zu Werbezwecken zu sammeln. Im schlimmsten Fall wird die Fülle der Informationen die über den Teilnehmer gesammelt wurde an eine dubiose Marketingagentur verkauft, die die Daten ihrer Person jedem x-beliebigen Kunden anbietet. Doch auch hiervor kann man sich schützen, in dem man die Teilnahmebedingungen aufmerksam liest. Das UWG, das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, schütz den Verbraucher in vielerlei Hinsicht, wenn man weiß wo die nötigen Informationen zu finden sind. Es schadet auch niemals einen Blick in die AGBs einen Veranstalter zu lesen, da auch hier einiges über das jeweilige Unternehmen zu lesen ist und über deren Art Geschäfte zu machen. In allen Medien gibt es mehr als genug seriöse Anbieter und mit ein bisschen Aufmerksamkeit lassen sich diese auch aufspüren.

Eines der bekanntesten Werbespiele, ist das Computerspiel Moorhuhn, was vor einigen Jahren von sehr vielen Menschen gespielt worden ist und eigentlich zu Marketingzwecken entwickelt wurde. Bekannt geworden ist das Computerspiel Moorhuhn vor allem durch soziale Effekte im Internet.

WARENÜBERGABE- PROTOKOLL  Hier werden das Equipment und die Materialübergaben dokumentiert.

WEISSE WARE Bezeichnung für elektrische Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Gefrierschränke oder Elektroherde (Großgeräte), aber auch für Toaster, Haartrockner oder Mikrowellen (Kleingeräte)

WERTSCHÖPFUNGSKETTE Der Zusammenhang der einzelnen Stufen der Leistungserstellung bezogen auf ein Produkt von der Stufe der Rohstoffgewinnung bis zum Absatz und Kundenservice. Hierbei kann zwischen Primäraktivitäten des eigentlichen Wertschöpfungsprozesses und Unterstützungsaktivitäten (Personalmanagement, Infrastruktur usw.) unterschieden werden.

WETTBEWERB  Konkurrenz verschiedener Anbieter auf einem Markt

WETTEN auf Platzierungen oder auf ausgewählte  Spielpaarungen

WETTERWETTEN (siehe Conditional Rebate Wetter)

WIN-WIN-STRATEGIE Zusammenarbeit zum Nutzen aller Beteiligten. Die können z. B. sein: Hersteller, Handel und Teilnehmer. Die können z. B. sein: Hersteller, Handel und Teilnehmer.

WOBBLER Bewegliches Miniplakat für die Platzierung am Warenträger zur Aufmerksamkeitssteigerung.

WÜRFELSPIEL In der Regel ein Spiel, bei dem der Teilnehmer am POS einen Rabatt oder einen Preis würfeln kann.

X

XING Eine Online-Plattform für das Social-Networking neuer und bestehender Business-Kontakte. Import bestehender Outlook-Kontakte möglich. Siehe auch B2B-Gewinnspiele.

Y

Z

ZAHLEN- UND CODEGEWINNSPIELE Siehe Codegewinnspiel

ZENTRALLAGER-BELIEFERUNG Die im Outlet bestellte Warenmenge wird über das Zentrallager des Einzelhandels-Unternehmens per handelseigener Logistik angeliefert. D.h. der Industriepartner beliefert den Großhandel in Großmengen am Zentrallager.

ZENTRALLAGERLOGISTIK Teilprozess der logistischen Kette mit den Funktionen des Wareneingangs, der Lagerung, der Kommissionierung und der Filialverteilung.

ZIELGRUPPE Die Zielgruppe umfasst einen Kreis von aktiven oder potenziellen Kunden, auf die Marketingaktivitäten ausgerichtet werden. Bei Gewinnspielen sollte man sehr genau wissen, wer seine Zielgruppe ist und danach die Gewinne wählen. Denn Gewinne suchen sich ihre Zielgruppe und umgekehrt. Hierzu ein Beispiel: Ein Unternehmen ist in der Zielgruppe 50plus unterwegs und veranstaltet ein Gewinnspiel mit einem roten Mini Cabrio als Hauptgewinn. Damit wird die Zielgruppe des Unternehmens nicht erreicht und diejenigen, die teilnehmen sind für das Unternehmen nicht geeignet.

Die Zielgruppenbildung, d.h. die Differenzierung der Kunden nach relevanten Merkmalen, ist die Grundlage der Marktsegmentierung. Hierbei wird durch den Einsatz von Variablen (demografische, psychografische, etc.) versucht Zielgruppensegmente zu bilden, die in sich möglichst homogen und nach außen möglichst heterogen sind. Die Ausrichtung an Zielgruppen ist auch eine Hauptaufgabe der Mediaplanung. Zur Vermeidung von Streuverlusten werden diejenigen Werbeträger ausgewählt, die die angestrebten Kundenkreise am besten erreichen. Sowohl für die Mediaplanung als einem instrumentellen Teilbereich des Marketings, als auch für die Marktsegmentierung, stellt sich das Problem der zeitlichen Stabilität der Zielgruppen bzw. das Problem der Zielgruppendynamik.

ZUGABE Zugaben sind – meist kostenlose – Nebenleistungen, die zu einer Hauptleistung (einem gekauften Produkt) ausgegeben werden. Dies entweder mit dem Originalprodukt fest verbunden, per separater Ausgabe (z. B. Info-/Kassen-/Promotionpersonal) oder via Versandweg. Da sie ähnlich wie Aktionspreise, Multibuy, Couponing usw. einen direkten Mehrwert beim Kauf bieten, gehören sie ins Fach der sogenannten „Hardselling“-Promotions.

ZUGABEAKTIONEN Mit Zugabe-Konzepten für Messe- und POS-Aktionen oder zu Produkten richten Sie den Fokus ihrer Kunden und Interessenten dorthin, wo Sie ihn haben wollen. Begeistern Sie Ihre Kunden, schaffen Sie emotionale Erlebnisse. Denn Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut. Machen Sie Kunden und Mitarbeiter mit einer Zugabe zu loyalen Partnern. Zugaben sind mit großem Abstand das beliebteste POS-Marketing-Werkzeug im Dezember, gefolgt von Gewinnspielen und Multibuy-Aktionen.

ZUSTELLGROSSHANDEL Regelmäßige Belieferung von Geschäften selbständiger Lebensmittel-Einzelhändler mit einem Lebensmittel- und Nonfood-Sortiment durch eine Großhandlung. (Definition: TradeDimensions)

ZWEITPLATZIERUNG (auch : Zweitdisplay) Sonderplatzierung einer Ware außerhalb des üblichen Regalplatzes im Einzelhandel, zusätzliche verkaufsfördernde Warenpräsentation  .

Platzierung im Outlet zusätzlich zur Stammplatzierung; es wird zwischen Dauer-Zweitplatzierung und Aktionsplatzierung unterschieden. Die Dauer-Zweitplatzierung ist eine ständige Einrichtung, die Aktionsplatzierung ist für einen befristeten Zeitraum (meist ca. 2-3 Wochen) im Outlet.

Wichtiger Hinweis zum Promotion-Lexikon

Bitte beachten Sie, dass in diesem Promotion-Lexikon keine individuelle Rechtsberatung erfolgen kann.  Denn das Rechtsberatungsgesetz verbietet  Personen, die nicht dafür qualifiziert sind, die konkrete Rechtsberatung im Einzelfall.  Deshalb kann der Blog bei einem konkreten Thema nicht den Gang zu einem Rechtsanwalt ersetzen. Für eine verbindliche, rechtliche Auskunft wenden Sie sich also bitte an Ihren Anwalt.